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Abstimmungszeit beendet
Autor Sandra Bachmeier am 10. August 2016
3007 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Trauriges Scheitern von Integration

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
in unserem kleinen bayerischen Dorf Bockhorn, Landkreis Erding lebt in einer relativ kleinen (17 Personen) Asylunterkunft eine alleinerziehende Mutter mit ihren bald vier Kindern aus Eritrea. Die größeren Kinder gehen hier zur Schule, der jüngste in den Kindergarten. Täglich wird die Geburt des vierten Kindes erwartet. Die Schulkinder singen im Kirchenchor und spielen im Verein Fußball, sprechen perfekt deutsch, haben viele Freunde. Temesgen liebt den Kindergarten und weint, wenn er abgeholt wird. Die Mutter hat einige Damen vom Helferkreis die sie mit den Kindern unterstützen und zu Arztbesuchen begleiten. Genau so muss Integration sein!
Gestern bekam die Mutter einen Brief vom Landratsamt Erding, dass sie demnächst in eine andere Asylunterkunft in Lindum/Dorfen umziehen müssen. In dieser Unterkunft ( alleinstehender ehemaliger Gasthof), leben 120 Asylbewerber, hauptsächlich Afganen und Syrer, keine Eritreer, keine Christen. Schule/Kindergarten sind nahezu unerreichbar, abgesehen von einem Arzt für das Baby. Die Mutter ist Analphabetin und müsste nach Erding zum Kurs fahren, wie sie das bewerkstelligen soll, ist unvorstellbar. Das Jugendamt hat diese Umquartierung genehmigt/veranlasst, gibt jedoch keine Begründung an. Das Jugendamt hat die Kinder kein einziges Mal gesehen. Es hat die Asylunterkunft zwar besucht, aber schlauerweise während der Woche vormittags als alle Kinder in Schule und Kita waren. Es kennt somit die Situation überhaupt nicht und hat keine Ahnung was es der Familie, den Kindern antut.

Warum kann die Familie nicht da bleiben wo sie anfängt, Wurzeln zu schlagen, wo Integration perfekt gelingt?
Die Situation der Familie wird bewusst verschlechtert statt verbessert. Warum?

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Felizitas Stückemann
    am 10. August 2016
    1.

    Es geht hier nicht um die 20 km, Alex Klauser, die sind natürlich
    zumutbar. Nicht zumutbar aber ist die Unterbringung einer
    weiblichen niederkommenden Christin in einem islamischen Männercamp !! Außerdem sind die Kinder bereits im Kirchenchor,
    den man ihnen dort mit Sicherheit verbieten wird, wie man das
    schon einmal von den in einem Heim lebenden Moslems hörte,
    die einem Christen das Kreuzkettchen vom Leibe rissen. Schlimme
    Zustände.

  2. Autor Rosi Mörch
    am 10. August 2016
    2.

    Felizitas, vielleicht stimmt in unserem ganzen Land etwas nicht mehr. Warum haben wir ein islamisches Männercamp hier??? Warum können von uns für viel viel viel Geld versorgte Flüchtlinge nicht anständig miteinander umgehen, wo sie doch in Kriegsgebieten knapp dem Tod entkommen sind??? Warum lassen wir die "schlimmen Zustände" zu???

  3. Autor Felizitas Stückemann
    am 12. August 2016
    3.

    Gute Frage Rosi, offiziell nennt sich das Camp Flüchtlingsheim.
    Zustände nicht nur in einem, sondern in vielen. Paradebeispiel Berlin-Steglitz. Dort wurden wenige Christen von den Islams durchs ganze Haus gejagd, ihnen das Essen an Ramadan verweigert: "Hier gelten unsere Gesetze", sodass diese wenigen Menschen zum Pfarrer Dr. Martens flücheten, und klagten:
    Wir dachten Deutschland sei ein christliches Land, aber hier
    werden wir genauso verfolgt wie in Pakistan. Eine Trennung
    der Unterkünfte nach Kulturen bzw Religionen wollte man
    nicht. Die Frage warum lassen wir das zu, ist an die Regierung
    zu richten. Man sollte diesen radikalen Männern das Asyl verweigern !

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