Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Erhard Jakob am 27. Juli 2016
3033 Leser · 5 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Typisch *D*

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

dass *D* bezieht sich in dem Artikel der *Süd. Zeitung*
vom 27.07.16 auf Seite 1 nicht auf >Deutschland<
sondern auf >Dresden.<
.
Es wird darin die widersprüchliche Rechtsmeinung
von Dresdner Richtern und Staatsanwälten zum
fast gleichen Rechtssachverhalt, kritisiert.
.
Zum Einen wird der Facebook-Eintrag von Lutz Bachmann
*Dreckspack* mit einer hohen Geldstrafe geahndet.
.
Und zum Anderen soll der *Facebook-Eintrag*
eines anderen Nutzers:
.
* ... gleich erschießen dieses dreckspack ...*
folgenlos bleiben.
.
Viele können diese widersprüchliche"Recht-
sprechung" nicht nachvollziehen.
Ich auch nicht.
.
Und schon ist wieder von
>Sachsen - Sumpf<
die Rede.
.
Auch wenn *Recht* Länder- und nicht Bundessache
ist. Möchte ich Sie fragen, was sie von der unter-
schiedichen Rechtsauffassung, zu der fast
gleichen Rechtssache, halten?

Mit freundlichen Grüßen

Erhard Jakob

Kommentare (5)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 27. Juli 2016
    1.

    In der Juristerei gilt, bzw. sollte gelten *Was Recht ist muss Recht
    bleiben*, *Wahrheit ist Recht und Recht ist Wahrheit*
    und vorallem *Ohne Ansehen der Person.*
    .
    Klar, ist es nicht schön, bzw. ärgerlich, wenn sich Menschen
    im Internet gegenseitig beleidigen, Rufschädigung
    betreiben und verleumden.
    .
    Auch ich wurde schon zu Unrecht angegriffen. Da kann es
    einem schon schwerfallen, die Sache gelassen hinzu-
    nehmen. Manchmal ingnoriere ich solche Angriffe
    und manchmal schlage ich verbal zurück.
    .
    Aber noch nie habe ich wegen solchen >Mist< Richter
    oder Staatsanwälte beschäftigt. Sie haben aus
    meiner Sicht Wichtigeres zu tun.
    .
    Sie sollten Straftaten, wie Mord, Totschlag, tätliche
    Angriffe; Urkundenfälschung, Betrug und so
    weiter aufklären und die Straftäter an-
    gemessen bestrafen.

  2. Autor Norbert Stamm
    am 27. Juli 2016
    2.

    Bekanntlich haben 2 Juristen 3 Meinungen. M.M. nach sollte, egal wer zum Erschießen auffordert, bestraft werden. Da die SZ darüber berichtete, dürfte aber das letzte Wort in der Sache noch nicht gesprochen sein.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 27. Juli 2016
    3.

    Als erstes möchte ich mich für einen Fehler im Beitrag entschuldigen
    und hier korrigieren. Der Artikel in der *SZ* steht nicht
    auf Seite 1 sondern auf Seite 5.
    .
    Als Zweites möchte ich mich der Meinung von Norbert anschließen.
    Wer in aller Öffentlichkeit zu Mord aufruft muss bestraft werden.
    .
    Der betreffende Staatsanwalt sieht das sicher auch so. Allerdings
    sieht er diesen *Wutausbruch im Internet* offensichtlich nicht als
    Rufmord. Auch ich habe hier meine Zweifel. Desweiteren muss
    geklärt werden, ob das Internet in aller *Öffentlichkeit* bedeutet?
    .
    Eine diesbezüglich Äusserung in Presse, Funk und Fernsehen
    ist aus meiner Sicht >in aller Öffentlichkeit<. Doch hier?
    .
    Die Bundeskanzlerin wurde bei einem Besuch in Sachsen als
    *Alte Schlampe* bezeichnet. Sie hat auf eine Anzeige
    verzichtet. Aus meiner Sicht richtig. Ansonsten
    hätte siche diese *alte Schlampe*, welche
    diesen respektlosen Ausruf getätigt hat,
    noch im Lichte der Öffentlichkeit
    sonnen können.
    .
    Soweit ich aus dem Artikel in der *SZ* heraus
    gelesen habe, ist wohl das letzte Wort in der
    Sache *Drecks-Pack erschiessen*
    gesprochen.
    .
    Ich meine jetzt amtlicherseits. Dass noch viel
    Meinungen hierzu veröffentlicht werden,
    steht auf einem ganz anderen Blatt!

  4. Autor Erhard Jakob
    am 28. Juli 2016
    4.

    Wir sollten nicht von typisch * D * (Dresden) sondern von
    typisch *sä.* (sächsisch bzw. Freistaat Sachsen) reden.
    .
    Hier möchte ich an die >größten Kriminalfälle<
    von Sachsen erinnern.
    1. Tod des kleinen Jungen (6) im Schwimmbad von Sebnitz.
    2. Und dem *Kinder-Bordell "Jasmin" in Leipzig.
    Beide Fälle spielten in der >Welt-Presse< eine große Rolle.
    Letzterer wurde unter dem Begriff *Sachsen-Sumpf*
    Rund um den Erdball bekannt.
    .
    Beide >Kriminalfälle< sind bis heute nicht aufgeklärt. Bzw.,
    es wird von den negativ involvierten Personen
    behauptet, dass die Fälle aufgeklärt wurden.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 17. August 2016
    5.

    Die *Presse-Freiheit* wird leider
    sehr einseitig ausgelegt.
    .
    Die Presse hat die Freiheit *Heiße Eisen* anzufassen.
    Die Presse hat aber auch die Freiheit *Heiße
    Eisen* nicht anzufassen.
    .
    Da die meisten Journalisten eine Familie haben,
    ist schon entschieden, ob sie *Heiße Eisen*
    anfassen? Oder nicht?

  6. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.