Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor H. Retsch am 08. Juni 2012
3913 Leser · 1 Kommentar

Arbeitsmarkt

ü 50

Wie soll man bis 65-67 arbeiten, wenn man mit 56 (Konzern hat den Betrieb geschlossen ) sogar für Leihfirmen zu alt ist,die absagen werden natürlich nicht so formuliert.Über eine Antwort freue ich mich aber Bitte kein darf nicht lt.gesetz soll nicht,gibt es nicht! Hinter der Fassade wird gelebt ! Danke das meine zwei Sätze gelesen wurden.

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Hans-Jürgen Ahlers
    am 19. Juni 2012
    1.

    Hallo Herr Retsch,

    als ich 1973 mit meinem VWL-Studium fertig war, gab es im Februar für nur 347.053 Arbeitslose 569.958 offene Arbeitsstellen, also für jeden durchschnittlichen Arbeitslosen 1,6 offene Stellen. Die Arbeitslosenquote betrug damals 1,6 %. Denn: Geld regiert die Welt.

    Wir können wir das ändern? Wir dummen Deutschen haben z.Z. eine Sparquote von 11 %. Was machen die Banken damit? 58,7 % sind Staatsschulden geworden. 2 Billionen € Staatsschulden kosten uns bei einem Zins von 3 % 60 Milliarden € Zinsen.

    Sie sollten Frau Merkel fragen: Wann sagen Sie: "Spart nur noch halbsoviel!" Denn solange wir zu viel Geld sparen, gibt es zu viele Schulden. Dann fehlen in der Wirtschaft Gewinne. Machen Sie einen Spaß mit? "Was ist wichtiger, Sonne oder Mond?" "Sonne." "Falsch, der Mond ist wichtiger. Denn am Tag ist es doch sowieso hell. Denn Gott hat am ersten Tag das Licht geschaffen. Und erst am 4. Tag Sonne, Mond und Sterne als Lampen am Himmel, damit wir Menschen Tag und Nacht unterscheiden können." Wer das in Religion sagt, bekommt eine 2. Und wer das in Physik sagt, bekommt eine 6 und bleibt sitzen.

    Vergleichen Sie die Gewinne mit der Sonne und die Lohnnebenkosten mit dem Mond. Noch lebt Berlin hinter dem Mond. Die Situation der Älteren auf dem Arbeitsmarkt wird sich erst ändern, wenn Sie von Frau Merkel die Einhaltung des Artikels 12 Grundgesetz fordern: "Alle Deutschen haben u.a. das Recht, ihren Arbeitsplatz frei zu wählen."

    Das ist theoretisch möglich, wenn es wieder mehr offene Stellen als Arbeitslose gibt. Weil VWL-Professoren aber nicht arbeitslos werden können, haben sie z.Z. kein Interesse, darüber nachzudenken, wie das denn möglich werden kann. Treten Sie Frau Merkel weiterhin auf die Füße. Sonst ändert sich in Deutschland nichts.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.