Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor bastian schliwa am 16. Februar 2015
4726 Leser · 17 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

ukraine politik

Hallo Frau Merkel ich bewundere sie für ihr einsetzen in der Ukraine Politik da könnte sich so einer mal eine Scheibe abschneiden.Meine Frage an sie ich habe heute Nachrichten geschaut und habe gesehen wie 3 Kinder gestorben sind da sie Baden waren dass erste mal seit 3 Wochen da es kein Wasser gab .Die Mutter holte ein hantuch für die Kinder und es wahr zu spät es hat eingeschlagen.Wäre die Vereinbarung früher in Kraft getreten wäre dass vielleicht nicht passiert.Mal davon abgesehen sind sehr viele Menschen in den 3 Tagen gestorben.warum geht dass nicht schneller mit Vereinbarungen?ich kann es nicht verstehen mir kommen jedes mal die tränen wenn ich dass sehe . Ich würde mich freuen auf ein Feedback von ihnen ich weiß siúe haben sehr viel zu tun .vielleicht finden sie die Zeit über einen besorgten Bürger.

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 29. März 2015
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Schliwa,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Seit Beginn des Ukraine-Russland-Konflikts im vergangenen Jahr setzen sich die Bundeskanzlerin und der Bundesaußenminister intensiv für eine friedliche Lösung ein. Dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, haben zuletzt die zähen Verhandlungen im Februar in Minsk gezeigt.

Ziel aller Bemühungen Deutschlands und seiner Partner ist und bleibt ein Ende des Blutvergießens. Dem dient das in Minsk vereinbarte Maßnahmenpaket, das leider immer noch nicht vollständig umgesetzt wird. Notwendig sind ein umfassender Waffenstillstand und der nachprüfbare Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie. Dann muss ein politischer Prozess zwischen den Konfliktparteien in Gang kommen.

Denn eine militärische Lösung kann es nicht geben, die Krise ist nur durch Gespräche lösbar. Davon ist die Bundesregierung überzeugt, und dafür wird die Bundeskanzlerin auch weiter unermüdlich arbeiten.

Weitere Informationen:

http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/was-werden-sie-...

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Infodienst/2015/...

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/03/...

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (17)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 15. März 2015
    1.

    Bastian, hier ist entscheident, welche Medien sie gesehen haben.
    Wenn sie nur die deutschen Medien sehen bzw. hören, dann
    werden Sie ganz sicher einseitig informiert.
    .
    Bei Ihrer Frage kommt nicht heraus, wer die Kinder "ermordet" hat.
    Im Grunde ist es auch egal, ob "pro-russische Kinder" oder
    *pro-ukrainische Kinder* gestorben sind.
    .
    Das erste was in einem Krieg stirbt - ist die Wahrheit!
    .
    Wichtig ist, dass sich unsere Bundeskanzlerin
    nicht auf die Seite von Obama oder Putin
    stellt. Wichtig ist, dass der Bürger-
    Krieg beendet wird.

  2. Autor bastian schliwa
    am 15. März 2015
    2.

    Hallo Erhart ich kann nur sagen dass ein Teil unserer Familie dort lebt und was die Deutschen narichten sagen überstimmt fast mit dem überein was wir am Telefon zu hören bekommen wenn wir Kontakt zur Familie aufnehmen wichtig sei so wie du sagst dass der Krieg aufhört es sind genug gestorben die Kanzlerin hatte bis jetzt immer ihre eigene Meinung deswegen wird sie sich auch nicht hinter Obama stellen.Ich denke man sollte den Menschen in den krisenregionen helfen und nicht nur den Medien überlassen.Aber eins steht fest wenn Moskau einlenken würde währen wir jetzt schon ein ganzes Stück weiter.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 16. März 2015
    3.

    Wenn unsere Kanzlerin mit Putin spricht,
    dann spricht sie mit ihm in Augenhöhe
    ... und das ist gut so!
    .
    Wenn unsere Kanzlerin mit Obama spricht,
    sollte sie Schuhe mit hohen Absätzen
    anziehen, damit sie mit ihm eben-
    falls in Augenhöhe reden kann.
    .
    Obama ist gewohnt auf seine Gesprächs-
    partner herab zu schauen. Dass sollte
    man ihm schleunigst abgewöhnen!

  4. Autor Erhard Jakob
    am 16. März 2015
    4.

    Bastian,
    das sehen die *Pro-Russen* sicher wiederum ganz anders.
    .
    Ich stelle mich weder auf die Seite der Pro-Russen (Putin usw.)
    noch auf die Seite der Pro-Ukrainer (Obama, Merkel usw.).
    .
    Ich stelle mich dazwischen und gebe denen Unterstützung,
    welche ohne Waffen versuchen den Streit beizulegen.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 16. März 2015
    5.

    Vögel, welche sich in die Mitte stellen,
    werden oft genug vom rechten und
    dem linken Flügel verdroschen..
    .
    Das ist nun mal das Los
    der Unparteiischen.
    .
    Die Parteiischen (siehe: Bastian) können
    nur von einer Seite verdroschen werden.

  6. Autor Erhard Jakob
    am 16. März 2015
    6.

    Unsere Bundeskanzlerin stellt ich in der Krim-Krise
    auf die Seite von Obama und gegen Putin,
    .... und das ist nicht gut so.

  7. Autor bastian schliwa
    Kommentar zu Kommentar 6 am 16. März 2015
    7.

    Ich bin sehr froh deine Meinung jetzt zu wissen.ich habe anscheinend in den Presse Konferenz von Frau Merkel überhört das Waffen geliefert werden weil du sagst sie steht hinter Obama .sie steht zu 100 Prozent hinter dem minsker Abkommen falls du es heute nicht auf ntv gesehen hast.

  8. Autor Erhard Jakob
    am 17. März 2015
    8.

    Wir sollten uns nicht als Anhängsel von Russland
    oder Amerika verstehen. Wir sollten uns in die
    Mitte stellen und als Friedensstifter wirken.

  9. Autor Erhard Jakob
    am 17. März 2015
    9.

    Ja, ich freue mich auch, dass sie
    zu 100 Prozent hinter dem
    *Minsker Abkommen
    steht.
    .
    Die Frage ist nur, wo steht sie,
    wenn dieser Vertrag nicht
    mehr das Papier wert
    ist, auf dem er ge-
    druckt wurde?

  10. Autor Sylvia Hemstedt
    am 17. März 2015
    10.

    Also Herr Dischinger... eine dermaßen einseitige Sicht auf die Dinge wie Sie sie haben kann einem ja Angst machen. Sicherlich ist das Verhalten der Amerikaner nicht einwandfrei in diesem Konflikt aber Russlands Reaktionen hier als alternativlos darzustellen ist doch einfach nicht richtig. Informieren Sie sich ausschließlich über Russia Today? Ist ja in Ordnung zu versuchen die russische Perspektive zu verstehen aber bitte berücksichtigen Sie dass das ein abhängiger Medienkanal der russischen Regierung ist. Es ist und bleibt Propaganda. Jetzt bitte nicht gleich wieder auf unsere ach-so-schlimme Presse schimpfen. Die Berichterstattung mag ja je nach Blatt oder Kanal ein wenig einseitig sein... Es bleiben aber unabhängige Medien.

  11. Autor Erhard Jakob
    am 17. März 2015
    11.

    Thomas,
    genauso, wie Sie es sehen,
    sehe ich es auch!

  12. Autor bastian schliwa
    am 17. März 2015
    12.

    Was soll ich dazu sagen Russland und die Ukraine dürfen auf keinen Fall in die EU ich wahr oft in der UKraine und auch in Russland was dort an Korruption abgeht ist nicht normal ich spreche von eigenen Erfahrungen alles was für den EU Beitritt verlangt wird ist Russland und die Ukraine weit entfernt.besonderes der Rechtsstaat ist auf beiden Seiten nicht gegeben die armen werden immer ärmer und die Reichen werden immer reicher was dort an schmiergelder abgeht kann sich keiner vorstellen der noch nicht in den zwei Länder wahr .ich werde sauer wenn ich solche lächerlichen Kommentare höre deswegen werde ich auch nichts mehr kommentieren.

  13. Autor Sylvia Hemstedt
    am 19. März 2015
    13.

    „Der Amerikaner“ ... Sie machen sich ja noch nicht mal die Mühe zu vertuschen dass Sie mit einfachstem Schubladendenken an diesen Konflikt rangehen. Ich hab hier außerdem niemals behauptet dass ich der Meinung bin, dass sich die amerikanische Regierung in diesem Konflikt richtig verhält! Wieso ziehen Sie hier denn jetzt den Vergleich das auch „der Amerikaner" in der Vergangenheit das Völkerrecht nicht ernst genommen hat? Was soll denn das an dieser Stelle... Soll das die Annexion der Krim durch Russland rechtfertigen? Ich sehe hier überhaupt keinen Zusammenhang.

  14. Autor Erhard Jakob
    am 19. März 2015
    14.

    Sylvia,
    dass der Ami keinen Deut besser ist
    als der Russe, das gehört schon
    hier her.-

  15. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.