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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Abstimmungszeit beendet
Autor Sylvia Laue am 14. September 2009
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Kultur, Gesellschaft und Medien

Umgang mit kritischen Berichten in den Medien

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
mich würde einmal interessieren, ob Sie gelegentlich fernsehen oder Radio hören, oder sich über brisante Sachverhalte, die in Magazinsendungen o. ä . dargestellt werden, informieren lassen.
Egal, ob es bei Panorama, Report, PlusMinus, Escher,Frontal21 oder in Nachrichtensendungen läuft, es kommt mich manchmal das kalte Grausen an, was in unserem Rechtsstaat alles möglich ist. Das Recht wird gebeugt, dubiose Firmen können Bürger in die Armut treiben, die Bürokratie hat Auswüchse, die jeder Beschreibung spotten. Existenzen werden vernichtet, Kinder gehen in eine ungewisse Zukunft. Sobald es insbesondere Anfragen an Ministerien oder Behörden gibt: kein Interview, keine Antworten. Ich habe oft das Gefühl, daß der rechtsfreie Raum immer größer wird. Eine Ignoranz greift um sich, die Bürgern Angst macht, in diesem Staat noch Recht zu bekommen.

Also konkret meine Fragen: Wie stehen Sie zum Umgang mit in den Medien angesprochenen Problemen? Gibt es Anweisungen an Behörden, sich konkret und regelmäßig solche Sendungen anzusehen oder ~hören und auszuwerten? Und ich denke hierbei insbesondere an die Sendungen der Öffentlich Rechtlichen - also der Sender, die staatliccherseits subventioniert werden. Es geht nicht um Boulevard!

Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Laue