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Abstimmungszeit beendet
Autor elena nardazy am 14. Mai 2012
6573 Leser · 2 Kommentare

Wirtschaft

Umgang mit Steuergeldern, DSL-Ausbau, technischer Fortschritt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Der Grund meines Schreibens liegt darin, dass die Politiker in ihrem täglichen Handeln offensichtlich vergessen, dass sie die Steuergelder ihrer Bürger verwalten, aber offensichtlich nicht deren Interessen vertreten, obwohl sie ja deren Interessenvertreter sein sollten.
Ich z.B bin an die Grenzen meiner Solidarität angekommen.

Hauptgrund: Ich wohne in einer kleinen Gemeinde, welche ein technisches Niemandsland ist (lahmes Internet – ca. 1MB, kein UMTS, kein LTE, kein Internet-Kabelanbieter) Ich habe aktiv bei den Verantwortlichen nachgehakt um schnelleres DSL zu bekommen. Laut Bürgermeister liegen die Kosten bei 150 000€ . Das sind doch Peanuts, im Vergleich zu den Milliarden die z.B in Griechenland versenkt werden (deutsche Steuergelder!!!). Und der „kleine Bürger“ hat das Nachsehen.
Den Kommunen fehlt das Geld um z.B die laufenden Kosten eines Schwimmbades zu finanzieren, für neue Bestände in Bibliotheken und eben schnelles Internet zu sorgen etc. etc..

Sind die Politiker inzwischen so abgehoben, dass sie sich nicht vorstellen können, wie nervend und teilweise unmöglich es ist (wegen Systemabbrüchen, nicht ladbaren Seiten etc etc) mit knapp 1MB DSL arbeiten zu müssen. Und es gibt eben Menschen die mit dem Internet arbeiten müssen und nicht nur „Freizeit-Surfer“.

Griechenland ist ein Fass ohne Boden, dort schickt man Gelder hin, die hier in den Gemeinden dringend gebraucht würden!!!

Es gilt, die Prioritäten wieder richtig zu setzen.

Muss ich in Zukunft radikale Parteien wählen, um meinen Protest kundzutun? Würde mir zwar zutiefst widerstreben, aber das scheint die einzige Sprache zu sein, die die Politiker verstehen.

Vielen Dank

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Martin G.
    am 04. Juni 2012
    1.

    So ganz ohne Internet? Wo liegt dieses Paradies?

  2. Autor Jörg Oliver Stephan
    am 23. September 2013
    2.

    Internet ist nicht lebensnotwendig - in Griechenland haben sie teilweise nichts zu essen, jedenfalls nicht so gutes Essen wie wir

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