Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Matthias Betsch am 01. September 2014
3780 Leser · 1 Kommentar

Die Kanzlerin direkt

Unterstützung der Ukraine zur Abwehr von Terrorangriffen gegen Atomkraftwerke

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Ich arbeite seit 20 Jahren eng mit der Ukraine zusammen. Das System Putin folgt dem FSB/KGB Plan das größte russische Imperium aller Zeiten zu schaffen und Mittel wie Sanktionen halten ihn nur sehr kurzfristig auf. Wie ernst es ihm damit ist zeigt auch die finanzielle Unterstützung Russlands für rechtspopulistische Parteien in Europa http://www.riskandforecast.com/useruploads/files/pc_flash.... Das System Putin hat schon immer Attentate organisiert und damit Gegenmaßnahmen gerechtfertigt (Moskau, Tschetschenien, Moldau, Georgien, Ukraine). In der Ukraine rücken die Russenlandunterstützten Terroristen immer näher an die Atomkraftwerke heran. Ein Attacke auf ein Atomkraftwerk, welche von Putin dann der Regierung oder Gruppierungen wie dem Rechten Sektor untergeschoben würde, wäre für ihn ein perfekter Grund vollständig in die Ukraine einzumarschieren.

Ich verstehe in gewissem Masse ihre Haltung, momentan keine Waffen in die Ukraine zu liefern, aber ein kompletter Schutz der Atomkraftwerke in der Ukraine, auch gegen die jetzt von den Russen gelieferten modernen Waffen und Panzer, sollte eine vordringliche Aufgabe Deutschlands und der Europäischen Union sein und ist nicht gegen Russland gerichtet.

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Betsch

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 11. September 2014
    1.

    Wer sich den Umstand, dass atomare Strahlung keine Grenzen kennt, was wir ja bei der Tschernobyl-Katastrophe leidvoll erfahren haben - die stärkste Strahlung wurde anfänglich in Schweden gemessen - halte ich ein derartiges Szenario und eine derartige Behauptung für denkbar unwahrscheinlich.

    Menschen, die restlos alles egal ist, weil ihre Heimat ohnehin abseits dieser Erde ist, mögen darauf kommen. Bei mit oder ohne russische Unterstützung agierende Menschen aus der Region dürfte es anders sein.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.