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Abstimmungszeit beendet
Autor Martin Keller am 21. Januar 2016
3391 Leser · 9 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Unterstuetzung gegen Obergrenzenpopulismus

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!

Ich möchte fragen, wie ich Ihre beachtenswerte starke Haltung zum Thema der Obergrenzen für den Flüchtlingszustrom am Besten unterstuetzen kann.

Die irrationalen, populistischen Forderungen nach Obergrenzen beruecksichtigen leider nicht, welche Konsequenzen, womoeglich bis hin zum hunderttausendfachen Tod von unschuldigen Menschen, eine starre Begrenzung hat.

Ich habe eben an einen HR-Redakteur geschrieben, da aktuell der "Hessentrend" mit einer Suggestivfrage zur Obergrenze vermarktet wird. Ich würde Ihnen dieses Mail gerne zukommen lassen, leider ist in dieser Anfrage kein Platz dafür.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft auf Ihrem Weg und den Erfolg, den wir alle bei diesem Thema benötigen!

Mit freundlichen Gruessen
Martin Keller

Kommentare (9)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 21. Januar 2016
    1.

    Martin, Ihre Ansicht möchte ich als Kurzsichtig nennen. Wir sind moralisch und gesetzlich (GG 16 A) verpflichtet, Menschen, welche Terror und
    Verfolgung ausgesetzt sind, Asyl zu gewähren.
    .
    Wir können aber nicht allen Menschen dieser Welt, in welchen Bürger-
    Kriege toben und Menschen, welche arm sind, aufnehmen.
    .
    Es kann vorallem nicht sein, dass wehrhafte junge Männer zu uns
    kommen und von unseren deutschen Soldaten verlangen, dass
    sie in ihre Heimat fliegen und dort für Recht
    und Ordnung sorgen.
    .
    Es gibt zu viele Bürger-Kriege und zu viele Arme auf der Welt,
    dass Europa bzw. Deutschland alle aufnehmen könnte.
    Das schafft weder Europa noch Deutschland.
    .
    Es ist auch kein europäisches oder deutsches Problem.
    Es ist ein globales Problem und muss nicht in der
    EU sondern muss in der UN gelöst werden.

  2. Autor I. Schramm
    am 21. Januar 2016
    2.

    Ich stimme meinen Vorrednern zu. Ohne eine Obergrenze ist eine vernünftige Versorgung, Unterbringung und Integration nicht mehr möglich. Andere Länder haben da keine Probleme mit einer Obergrenze. Würden sie jetzt behaupten Schweden, Dänemark und Österreich sind fremdenfeindlich? Ich würde eher sagen, dass sie ihre Recourcen besser einzuschätzen wissen.

  3. Autor Martin Keller
    am 22. Januar 2016
    3.

    Ich bin froh, dass die "schweigende" Mehrheit (momentan 12 positive Bewertungen) offenbar auch der Meinung ist, dass wir die Fluchtursachen - und nicht die Flüchtlinge - bekämpfen müssen!

    Nicht über populistische Obergrenzen sollte diskutiert werden, sondern darüber, wie Menschen davor bewahrt werden können, aus Verzweiflung den gefährlichen und beschwerlichen Weg nach Europa anzutreten!

    In der traurigen Zeit des Nationalsozialismus haben sich Länder mit Ihrer "Das Boot ist voll"-Politik mitschuldig gemacht an den millionenfachen Gräueln des Nazi-Terrors. Das ist heute - mit IS und anderen Bestien - nicht anders.

    Zu den "Fakten" in den Kommentaren: In HR-Info war gestern ein Faktencheck zu Aussagen des AfD-Politikers Albrecht Glaser zu hören (hier ist der zugehörige Link: http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?r... ). Bitte nachlesen! Wer den eilig zusammengebastelten "Statistiken" und "Tatsachen" dann noch glaubt, ist selbst schuld.

    Hoffentlich bleibt nicht der Schweinebraten im wohlgenährten Hals stecken, wenn wieder 70 oder mehr MENSCHEN in einem Lieferwagen qualvoll ersticken oder Hunderte MENSCHEN im Meer ertrinken!

  4. Autor Roland Meder
    am 22. Januar 2016
    4.

    Rainer Kompliment, das haben Sie sehr gut prognostiziert. Ein wahrer Zukunft-Schocker, ein Horror Szenario!

  5. Autor Erhard Jakob
    am 22. Januar 2016
    5.

    Die LINKEN und MITTIGEN Parteien sollten der Realität ins Auge
    schauen und entsprechend handeln. Ansonsten kann es
    passieren, dass die RECHTEN Parteien, sich
    zusammenschließen und die Regierung
    übernehmen.
    .
    Dann ist es bis zum 30. Januar 2033 und
    dem 8. Mai 2045 nicht mehr fern.

  6. Autor Yan Suveyzdis
    am 23. Januar 2016
    6.

    GG BRD: Art 16a:
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist....
    ---

    BRD muss keine Probleme mit einer Obergrenze haben auch!

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