Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor C. Ischen-Böhlen am 25. Januar 2016
1912 Leser · 0 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Unterstützung unseres Unternehmens

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
wir sind Existenzgründer der WIB GmbH und seit 5 Jahren tätig.
Wegen steigender Flüchtlingszahlen im Gebiet der Hansestadt Warburg und der Tatsache, dass städtische Unterkünfte belegt sind, hat der Stadtrat beschlossen, Unterkünfte im Industriegebiet zu errichten.
Auf der uns direkt gegenüberliegenden Straßenseite entstehen zwei Wohngebäude zur Unterbringung von je 80 Personen.
Uns liegt es fern, in die Tagespolitik einzugreifen, insofern möchten wir betonen, dass es uns nicht per se um die Errichtung einer Flüchtlingsunterbringung geht, wir würden vor dem gleichen Problem stehen, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft ein Internat errichtet werden würde.
Die WIB GmbH ist im Bereich des Maschinen- Stahl und Anlagenbau tätig.
Bei dem bei unseren im Betrieb verwendeten gefährlichen Materialien müssen wir Sorge tragen, dass keiner der neuen Anwohner hier zu Schaden kommt. Diesbezüglich sind erhebliche kostenintensive Sicherungsmaßnahmen durchzuführen, wobei wir als Existenzgründer unbedingt auf Ihre Unterstützung hoffen müssen. Diese Unterstützung hat die Stadt leider abgelehnt.
Der Fortbestand unseres Unternehmens ist gefährdet.
Da Sie sich am 29.02.2016 in unmittelbarer Nähe auf dem traditionellen Heringsessen der CDU in Volkmarsen befinden, würden wir uns freuen, wenn Sie sich selbst einen Überblick vor Ort verschaffen könnten.
Bei der Integration unserer neuen Nachbarn sind wir in jedem Fall behilflich und wir werden genauestens überprüfen, ob wir nicht einigen Flüchtlingen Ausbildungsplätze und Arbeit in unserem Betrieb anbieten können.

In freudiger Erwartung einer Zusage verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Christian Ischen-Böhlen
Benjamin Wollrath