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Abstimmungszeit beendet
Autor Hanspeter Zwerger am 22. Januar 2008
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Soziales

Verbot für Zuverdienst

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

als ehemaliger Berufsoffizier und Vater von 8 Kindern sehe ich mich in einem finanziellen Problem.
Obwohl ich nach meiner planmäßigen Zurruhesetzung eine gut ausgestattete Pension beziehen kann, ist es schwierig, die Familie zu finanzieren, da sich noch 4 Kinder in Ausbildung befinden und für 2 Studenten das BaFög abgelehnt worden ist.
Die Situation ist deshalb schwierig, weil ich neben der Pension in diesem Jahr nur in ganz geringen Umfang hinzuverdienen darf.
Von dem 60. Lebensjahr bis zum 65. beträgt der Zuverdienst ohne Abzug an der Pension nur 100% der letzten Bezüge.
Unseren ersten 4 Kindern haben wir eine teure Ausbildung, Studium ESCP, Paris oder ENA usw bezahlt, und dies wollen wir weiterführen. Meine Frau darf zwar als Diplomoecotrphologin unbeschränkt verdienen, hatte aber ihren Beruf zu Gunsten der Familie zurückgestellt.
Ich glaube, diese ungerechte Regelung kann ich nur vor dem europäischen Gerichtshof klären lassen; bis dann werde ich wohl über 65 jahre alt sein!
Wir fühlen uns in besonderer Weise von der Familien- Sozialpolitk benachteiligt und dies trotz der 8 Kinder!
Unsere Fragen:
Warum werden Eltern, die ihren Kindern Ausbildung und Studium ermöglichen und dafür viel Geld bezahlen, so allein gelassen, wenn es zu "Finanzierungsengpässen" bei der Ausbildungen / dem Studium kommt? Warum wird hier die Zahl der Kinder (8!) nicht stärker berücksichtigt, was angsichts des drastischen Geburtenrückgangs doch mehr als angebracht wäre?

Mit freundlichen Grüßen der Familie
Hanspeter Zwerger