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Abstimmungszeit beendet
Autor Eckehard Junge am 14. Dezember 2015
3163 Leser · 2 Kommentare

Außenpolitik

Vermeidung militärischer Zusammenstöße

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!
In der aktuellen Lage sollte dringlich beachtet werden, dass der russische Präsident Putin laut Meldung bei SputnikNews.com vor ein oder zwei Tagen in einer Sitzung mit dem russischen Verteidigungsministerium angeordnet hat, jede militärische Einheit zu zerstören, die das russische Militär in Syrien bedroht. "Ich weise Sie an, extrem strikt vorzugehen. Jedes Angriffsziel, das eine russische Gruppierung oder unsere Boden-Infrastruktur bedroht, muss sofort zerstört werden", soll Putin laut dieser Meldung gesagt haben. - In diesem Sinne und weil die Flugeinsätze und sonstigen Operationen der westlichen Koalition und Russlands ohne wirklich gute und verbindliche Absprache zwischen den Großmächten stattfinden, insbesondere mit Russland, liegt bei dem nun anlaufenden deutschen Einsatz höchste Gefahr für den Weltfrieden vor. Es kommt hinzu, dass das NATO-Land Türkei nicht wirklich gegen den IS kämpft, sondern ihn eher noch unterstützt und sich dabei rabiat verhält. Worauf Sie also im internationalen Umfeld drängen müssten: (a) dass zuerst eine Einigung zwischen den Westmächten und Russland über den gemeinsamen Kampf gegen den IS erzielt wird, (b) dass die Entmachtung von Assad aus pragmatischen Gründen völlig zurückgestellt wird, (c) dass alle deutschen und sonstigen westlichen Flugeinsätze, wenn überhaupt, in vollster Koordination und Kooperation mit Russland verlaufen, (d) dass die türkische Regierung vonseiten der NATO deutlich und öffentlich gerügt wird.
-- Können Sie im Interesse des Weltfriedens nach obigem Muster verfahren? Falls nein, warum nicht?
Hochachtungsvoll
Eckehard Junge
Freiberufl. Übersetzer, Krefeld

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 14. Dezember 2015
    1.

    Türkei heute Beitritts Gespräche EU, gleichzeitig besetzt Erdogan den Irak, mit Truppen, will angeblich die Kurden ausbilden, heute Meldung in den Nachrichten, Kurden von der Türkei werden Angegriffen und vertrieben!

  2. Autor Wolfgang Riedel
    am 14. Dezember 2015
    2.

    Sehr geehrter Herr Junge, so ginge es, wenn tatsächlich der Frieden in diesem Gebiet angestrebt würde, was jedoch nicht der Fall ist. Die Interessen aller Beteiligten sind so unterschiedlich, dass der US-Kanzlerin nicht anderes übrig bleibt ihrem Vormund Obama zu folgen und ohne eigenes DENKEN lieber die Deutschen in den Stellvertreter-Krieg schickt! So etwa NACH MIR DIE INTFLUT !!!

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