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Abstimmungszeit beendet
Autor Anja Thomas am 10. Januar 2018
1876 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Verschiebung Klimaziel 2020

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

es entgeht wohl niemanden das sich weltweit und auch in Deutschland das Wetter aufgrund der Klimaerwärmung ändert immer mehr Naturkatastrophen sind dem geschuldet.
Wie kann man denn da noch immer dem Geld und der Wirtschaft den Vorrang geben...einige wenige werden auf Kosten ärmerer Menschen ihren Reichtum ausbauen, weiter vermehren....bitte erklären sie es doch nicht mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen....das Geld um alle zu versorgen ist doch da in Deutschhland ja in der ganzen Welt. Die Debatten die darum geführt werden sind in meinen Augen unaufrichtig.
Es könnte sofort auf alternative Energien umgestellt werden wenn das Kapital gerechter verteilt würde wenn die Wirtschaft endlich ihrer Verantwortung gegenüber der für sie arbeitenden Menschen und der Natur durch deren Rohstoffe sie reich werden gerecht würden. Warum wird das nicht mal so deutlich gesagt? Wann begreifen sie endlich das wir nur diese eine schützenswerte Welt haben?...mit freundlichen Grüßen Anja Thomas

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Markus Schierholt
    am 13. Januar 2018
    1.

    Sehr geehrte Frau Thomas, dass es immer mehr Naturkatastrophen gibt ist eine Behauptung für die es bisher noch keinen Nacheis gibt. Sofern Sie solche Behauptungen aufstellen wäre es sehr hilfreich, wenn Sie auch die entsprechenden Belege und Fakten dazu liefen.

  2. Autor Anja Thomas
    Kommentar zu Kommentar 1 am 16. Januar 2018
    2.

    Sehr geehrter Herr Schierholt,....
    diese Behauptung stelle nicht ich auf sondern wird einerseits von wissenschaftlicher Seite gestützt oder schauen sie sich im Internet die Wetteraufzeichnungen der letzten 10 Jahre an oder einfach mal nur die letzten Wochen das Wetters allein in Deutschland ....Schlammlawinen Stürme Orkane Überschwemmungen.
    Jede Abhandlung darüber einzustellen würde den Rahmen sprengen.
    Mit freundlichen Grüßen

  3. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 2 am 16. Januar 2018
    3.

    1.die letzten 10 Jahre oder die letzten Wochen in Deutschland sagen gar nichts über eine langfristige Wetterentwicklung aus.
    2. der aktuelle Anteil an alternativen Energien führt schon jetzt dazu, dass D an vielen Tagen zu viel Strom produziert und da keine Speichermöglichkeiten bestehen, diesen zu einem Negativpreis an das Ausland verkaufen, d.h. den Strom liefern und noch dafür bezahlen muss. „Ein negativer Preis ist ein Preissignal auf dem Strommarkt, welches auftritt, wenn eine hohe unflexible Stromerzeugung auf eine schwache Nachfrage trifft. Unflexible Stromquellen können nicht kurzfristig und ohne hohen finanziellen Aufwand herunter- und wieder hochgefahren werden. Erneuerbare Energien zählen dazu, denn ihre Erzeugung ist von externen Faktoren abhängig (Wind und Sonne).“
    3. Solange es weder Speichermöglichkeiten gibt noch Stromtrassen, die den im Norden produzierten Strom an Stellen bringen, wo er benötigt wird, sollte man nicht an einen Ausbau der erneuerbaren Energien denken. Aber gerade das sieht die aktuelle Sondierungsvereinbarung vor.

    Quelle: https://blog.energybrainpool.com/bereits-103-mal-in-2017-...

  4. Autor Maike Faust
    am 03. Februar 2018
    4.

    zu 3.

    Es ist ja richtig, über die Speicherung erneuerbarer Energie müsste intensiver nachgedacht werden...und über vieles andere in diesem Zusammenhang auch...

    Das führt aber nicht an der völlig berechtigten Frage im Beitrag von Anja Thomas vorbei:
    Wieso ziehen Umwelt-, Menschen und Klimaschutz gegenüber Wirtschaftsinteressen so oft den kürzeren????

    Wieso gilt Art. 14 des Grundgesetzes („Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“) nicht in Zusammenhang mit Umweltfragen?

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