Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Adelina Santander am 19. August 2013
3784 Leser · 1 Kommentar

Kultur, Gesellschaft und Medien

WAFFEN-INDUSTRIE

APPELL
an die westlichen, DEMOKRATISCHEN Waffenhersteller Länder dieser Welt:

Schauen Sie sich diesen Schmerz an.
Überall, ob es in Syrien oder Ägypten nichts als Schmerz, Gewalt, Hass, Terror, Wahnsinn.
Überall TOD.
Wenn ich diese Panzer und schreckliche Waffen überall sehe,
wenn ich diese Bilder unendlichen Schmerzes -egal aus welcher Glaubensrichtung- sehe,
frage ich mich, WO die ETHIK der WAFFENHERSTELLER Länder bleibt.

WAS hat der westliche Mensch mit seiner geistigen AUFKLÄRUNG überhaupt erreicht ???

Welche WERTE hat die Zeit der Renaissance den Menschen überhaupt gebracht ???

Welches RECHT erlaubt den Menschen solche teuflischen Tötungsmaschinen herzustellen, zu exportieren oder überhaupt finanziert zu ersinnen ??!!

Wenn DIE WESTLICHE, DEMOKRATISCHE WELT mit ihren stolzen Rechtsstaaten eine Industrie
-die hauptsächlich auf das Töten basiert- ermöglicht,
dann sind diese zur Schau gestellten DEMOKRATIEN hemmungslos zynisch, weil MENSCHEN VERACHTEND.

Mit respektvollen Grüßen aus Berlin und dem Wunsch, Verständnis für "mein Deutsch"

Adelina Santander

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 31. August 2013
    1.

    Sehr geehrte Frau Santander,

    das korrekte geschriebene Deutsch ist egal, wenn denn die Worte stimmen und erkennbar werden. Und für mich ist Beides hier der Fall.

    Ich stimme Ihnen zu.
    Wir reden viel von Ethik.

    Es wird von Gesinnungsethik oder auch Überzeugungsethik gesprochen und von der Ethik der Verantwortun auf der anderen Seite, die Menschen manchmal veranlasst, etwas zu tun, was sie sonst nach ihrer Überzeugung eigentlich nicht tun würden.

    So will ich von der Überzeugung reden, auf dem dieser Staat, unser Staat beruht, denn das ist ja die Grundlage, das andere ist dann der von Not und Verzweiflung geprägte Ausnahmefall.

    Wenn es ethischer ist, einen Menschen NICHT zu töten als ihn zu töten, dann ist jede Waffe erst einmal.unethisch. In Zeiten bitterster Not und weil wir uns anders nicht mehr zu helfen wissen, dürften Menschen deshalb überhaupt nur auf die Idee kommen, Waffen anzuwenden.

    Das Hohelied auf Waffen schließt dies aus ethischen Gründen ebenso aus, wie das pure Geldverdienen mit Waffen und die Gründung von Aktiengesellschaften, weil diese ja nicht etwa auf weniger, sondern auf mehr Produktion ausgerichtet sind. Weil das gemeinhin als Erfolg gilt.

    Wie kann derjenige also ethisch handeln, der schon vom Geschäftsmodell her auf MEHR Waffen ausgerichtet ist?

    Dieser Widerspruch der Waffenproduktion und des Waffenhandels ist bisher nirgendwo aufgelöst worden und da empfinde ich politisch Verantwortliche als ausgesprochen wenig von Mut geprägt, dies zu tun.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.