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Abstimmungszeit beendet
Autor Michael Osterkamp am 06. Februar 2012
6799 Leser · 4 Kommentare

Außenpolitik

Warum kein Euro Keynesianismus?

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

Deutschland hat in der Krise eine Politik nach dem Prinzip des Keynesiasnismus vertreten, Griechenland verbieten Sie diese Politik. Hat aber nicht gerade diese Politik Deutschland geholfen aus der Krise gestärkt herauszukommen? Warum sagen Sie zu der Politik Griechenlands "Nein", d.h. warum verweigern Sie Griechenland die selbe Politik nach dem Prinzip des Keynesianismus zu betreiben? Das ist doch ein Widerspruch in sich.

Ich würde mich sehr freuen eine Antwort Ihrerseits zu dieser Frage zu erhalten

hiermit verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Michael Osterkamp

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Werner Scherfer
    am 12. Februar 2012
    1.

    Geht es auch etwas einfacher,( K..............) vielleicht auf deutsch ?

  2. Autor Roger Welker
    am 24. Februar 2012
    2.

    Guten Tag,
    es wäre wirklich sehr Hilfreich wenn Sie Keynesianismus in deutscher Sprache verständlich hier erklären würden. Damit es auch jeder versteht. Bitte tun Sie das. Bitte Umverständnis.

    Mfg

  3. Autor Martin G. Schultz
    am 24. Februar 2012
    3.

    Wer in dieser "Bildungsrepublik" weiss, was Keynesianismus bedeutet, kann getrost in die Sendung von Günther Jauch "Wer wird Millionär" gehen. Der "Euro-Keynesianismus" scheint aber eine neue Wortschöpfung zu sein, die man selbst bei WIKIPEDIA noch nicht kennt. Ich bekenne mich zu dieser Bildungslücke, bin aber sehr gespannt, wie die Antwort der engagierten Studenten i.A. der Bundeskanzlerin ausfallen wird.

  4. Autor Norbert Stamm
    am 27. Februar 2012
    4.

    Der Ökonom John Maynard Keynes <http://de.wikipedia.org/wiki/Keynesianismus>; empfahl eine „antizyklische Wirtschafts- bzw. Konjunkturpolitik: In wirtschaftlichen Krisenzeiten sollte der Staat die Wirtschaft ankurbeln, sich notfalls auch dafür verschulden, und wenn die Wirtschaft wieder „brummt“ und die Steuereinnahmen steigen, die Schulden zurückzahlen. Deutschland hat in der Krise 2009 die „Abwrackprämie“ für Pkws eingeführt und die Bedingungen für Kurzarbeit und staatliche Unterstützung dafür erleichtert – und kam so gut durch die Krise. Griechenland hingegen wird gezwungen, Renten, Löhne und Gehälter zu kürzen und staatliche Arbeitsplätze abzubauen; folglich spart es sich kaputt: Die Steuereinnahmen fallen und die Verschuldung wächst dadurch noch. Nun bekommt Griechenland kaum noch Kredite zu bezahlbaren Zinsen. Deshalb müsste eine Art „Marshallplan“ <http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan>; gestartet werden: Die EZB müsste ein Konjunkturprogramm und Investitionen in die griechische Volkswirtschaft finanzieren, damit diese wettbewerbsfähig wird und der griechische Staat höhere Steuereinnahmen erzielen kann. Natürlich muss auch „Griechenland“, müssen auch „die Griechen“ etwas dafür tun. Die dafür Zuständigen und Verantwortlichen (also die Politiker und Beamten, aber auch die Besitzenden, vor allem die Unternehmer) dazu zu bringen, sich richtig zu verhalten, scheint mir allerdings tätige Hilfe und Kontrolle durch die EU zu erfordern.

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