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Abstimmungszeit beendet
Autor Falk Trapp am 12. Juni 2013
4264 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Wasserpipelines

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen. Sie sind Physikerin. Die Deiche müssen entlastet werden. Die Menschen sagen, wohin mit dem Wasser - darin liegt der Schlüssel. Was mit Öl geht, muss auch mit Wasser gehen. Angesichts der Milliardenschäden sollte überlegt werden, Wasser mit Riesenpipelines abpumpen zu können und die Schäden mindestens zu mildern. Das Tief vom Mittelmeer bringt bei uns das 'zuviel Wasser', dass an anderer Stelle fehlt. Warum nicht Milliarden investieren und zukünftig Milliardenschäden mildern oder gar verhindern ? In Trockengebieten wird Wasser dringend benötigt. Wir können auch so schon Wasser abgeben und die wasserlosen Regionen befruchten. Die Überlegung ist, immer wieder mit Milliardenschäden zu leben oder in intelligenter Weise etwas dagegen zu tun und zwar so, dass andere von dem 'zuviel Wasser' hier profitieren könnten. Natürlich müsste Kosten/Nutzen und alle Überlegungen von Fachleuten überprüft werden. Ich glaube, dass dadurch ein Arbeitsplatzpotential ensteht und es eine Europäische Massnahme sein könnte, weil die Mitglieder der EU sicherlich an der Verhinderung von Katastrophen interessiert sind. Sie sind auch an Wasser interessiert, weil es an anderer Stelle fehlt. Ich glaube aber auch, dass global gesehen die Verteilung des Wassers auf der ganzen Erde den Klimawandel beeinflussen könnte. Wir brauchen somit grosse Wasserpipelines, wenn nicht sogar weltweit. Das Wasser richtig verteilt.... wie im Garten auch. Das ist nur so eine Idee von mir - muss alles nicht richtig sein. Ich bedanke mich für ihr Auge, sehr geehrte Bundeskanzlerin, sofern mein Beitrag überhaupt bei Ihnen ankommt. Mit freundlichen Grüßen, Trapp.

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Martin G. Schultz
    am 21. Juni 2013
    1.

    Wie sollen diese Wassermassen gereinigt werden, bevor sie über "Pipelines" kilometerweit transportiert werden?

  2. Autor Falk Trapp
    am 21. Juni 2013
    2.

    Das Wasser, was hier abfliesst und versickert wird auch nicht gereinigt, wenn Sie die Verunreinigung mit Öl oder anderen Flüssigkeiten meinen. Das verunreinigte Wasser fliesst somit zurück ins Meer. (Elbe > Nordsee) Bei dem Problem, dass die (Ab-) Wasserleitung durch Müll mechanisch verstopfen könnte, gebe ich Ihnen recht. Möglicherweise reicht eine Art Gitter vor der Ansaugöffnung, dass grober Müll nicht in die Leitung gelangt. Die Höhe des Ansaugpunktes könnte dabei auch helfen, denn der Ansaugpunkt sollte nicht unten im Schlamm liegen. Bei den Pumpen müsste es sich um spezielle Abwasserpumpen handeln. Das gesamte Wasser bekommt man damit eh nicht weg. Es kann nur eine deichunterstützende Massnahme sein. Vielleicht kann auch gerade der Teil abgepumpt werden, der sonst Deiche zerstören würde. Bedenken Sie auch, dass es nicht nur allein darum geht, das Wasser hier weg zu bekommen, sondern es geht auch um die globale Wasserverteilung. Stellen Sie sich vor, man würde das Wasser in den fast ausgetrockneten Aralsee pumpen können.... oder ein ähnliches Projekt. Ich fände das großartig. Denken Sie an die Ägypter, die diese technischen Möglichkeiten nicht hatten und dennoch in der Lage waren, Großprojekte zu realiesieren. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten müsste das funktionieren.

  3. Autor Falk Trapp
    Kommentar zu Kommentar 1 am 22. Juni 2013
    3.

    Das Wasser wird bei uns auch nicht gereinigt und fließt wieder ins Meer. Wenn Sie die Verunreinigung mit Abraum oder Müll meinen, so gibt es technische Möglichkeiten. Vielleicht ist es ja gerade der Teil, der abgepumpt werden kann, der dazu beiträgt, dass die Deiche standhalten können.

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