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Abstimmungszeit beendet
Autor Elsa Balzer am 05. Oktober 2015
2894 Leser · 7 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

wer ein Haus baut, muss zuerst die Kosten bedenken - Hilfe für Flüchtlinge

Die gegenwärtig drängende Aufgabe der Hilfe für Flüchtlinge ist sehr groß. Sie kann nur gelingen, wenn die Bedingungen, die wir schaffen können, der Aufgabe angemessen sind.
Wir helfen zur Zeit einer Flüchtlingsfamilie, bei der die Voraussetzungen gut sind. Sie besuchen Sprachkurse, wir haben guten Kontakt zur Kirchengemeinde, die Kinder sind im Kindergarten, wir kommunizieren auf deutsch, machen Ausflüge, die Wohnsituation ist einfach aber für den Anfang angemessen. Und trotzdem ist es für alle Beteiligten eine große Aufgabe und erfordert viel Kraft.
Individuelle Begleitung, langfristige Hilfen zur Integration können für eine solch große Zahl an Menschen, wie sie gegenwärtig aufgenommen werden, nicht geleistet werden.
Und wir können nur solchen Menschen helfen, die bereit sind, sich zu integrieren und einen verbindlichen Wertekanon für unser gesellschaftliches Zusammenleben zu akzeptieren.
Deshalb bitte ich Sie, Frau Bundeskanzlerin, die richtigen Schritte zu tun, damit sowohl bei den Asylsiuchenden keine unerfüllbaren Hoffnungen geweckt werden als auch die Hilfsbereitschaft der Helfer nicht überstrapaziert wird.

Kommentare (7)Schließen

  1. Autor Gabriele Klein
    am 07. Oktober 2015
    1.

    gebe Ihnen Recht, unsere Verantwortung seh ich nur für die Christen und tätsächlichen Opfer und das wäre machbar gewesen.Ich sehe mich nicht verantwortlich für die Konsequenzen eines Islam der sich solange zerfleischen wird solange er nicht bereit ist seine Lehre zu reformieren die ich als ursächlich für dieses Gemetzel sehe ......

  2. Autor Erhard Jakob
    am 08. Oktober 2015
    2.

    Gabriele,
    hier gebe ich Ihnen nicht Recht.

    Vor Gott sind alle Menschen gleich. Egal, welchen Glauben und welche Religion sie haben. Vor befangenen und parteiischen Leuten sind aller-
    dings die Menschen nicht gleich. In Ihrem Fall sind die Christen etwas gleicher. In Ihrem Beispiel sind Christen Opfer und
    zerfleischen sich nicht. Andere sehen das
    sicher anders.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 08. Oktober 2015
    3.

    Noch eine Anmerkung
    zur Titelzeile.

    ***Im vorliegenden Fall ist das Haus bereits gebaut.***
    Nun geht es darum, wer in das Haus einziehen soll.
    bzw. darf. Darüber zubestimmen, obliegt vorallem
    denen, die die Kosten und die Kraft für die Erbau-
    ung des Hauses aufgebracht haben.

  4. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 2 am 10. Oktober 2015
    4.

    Ja, ich zum Beispiel:.... eine solche Blutspur zieht das Christentum nicht hinter sich her..... es wäre mir nicht bekannt, dass es andere Gläubige als Schweine und Affen bezeichnet in seiner Lehre, oder zum Dhimmi verurteilt oder dass es aufruft am Ende der Tage den letzten Juden zu meucheln .......Jesus, sehr geehrter Herr Jakob war ein Jude und hat nichts andres getan als ein paar äußerst kluge Gesetze zu lehren denen wir bis auf den heutigen Tag den Wohlstand und Fortschritt verdanken....... Ferner, sowohl das Alte als auch das Neue Testament verurteilen den Gedanken der Rache......Kommen Sie mir jetzt nicht mit Aug um Aug...... selbst wenn Sie nur diese Bibelstelle betrachten, (es gibt andere die die Rachsucht, das Plündern die Vergewaltigung explizit verbieten) so haben jene Gelehrten Recht wenn sie sagen selbst bei wörtlicher Interpretation wäre 1 Auge für 1 Auge immer noch besser als ein Kopf für ein Auge.... so wie das andre Religionen teils noch sehen....

  5. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 2 am 10. Oktober 2015
    5.

    .... Noch was, das Ende der Geschichte kenne ich natürlich nicht nur glaube ich das was Sie da schreiben nicht. Da gibt es im Neuen Testament ein "grausames" Gleichnis bei dem am Ende leider nicht alle gleich mehr sind und dieses Gleichnis sind die klugen und dummen Jungfrauen ..... Die dummen gehen am Ende tatsächlich leer aus. Ich interpretiere das so, dass es die Conditio Humana ist eine ganz fundamentale Entscheidung zu treffen, nämlich die: ob auf dem allerhöchstn Thron Homo Sapiens sitzt oder vielleicht eine über alles hinausweisende Intelligenz...... Diese Entscheidung müssen wir wohl in Freiheit treffen um sie am Ende voll zu verantworten....Fällt Sie zu Gunsten von Homo Sapiens aus so endigt man mit einem geschlossenen gesellschaftlichen System das fortschrittsunfähig sein wird und zur Armut verdammt sein wird. Fällt sie theozentrisch aus und darunter verstehe ich ein Zurücktreten des Menschen (und nicht ein Besitzergreifen und Abgrenzen der letzten Wahrheit ,um daraus z.B. Blasphemieverbote abzuleiten, wie momentan der Fall) dann öffnet sich hier der Weg zur Demut Bescheidenheit und Suche nach Verbesserung und somit Fortschritt die mit der lebenslangen Suche nach der letzten Wahrheit zusammenfällt. Ich schreibe dies vor dem Hintergrund des brillanten Werks eines Will Herbergs: Sein Argument: Der Atheismus, d.h. ein bewusstes Leerlassen des Throns gibt is im Grunde nicht,... dieser Platz wird am Ende gefüllt entweder mit dem eigenen ich das sich den Gott oder die Erklärung nach seinem Bilde schafft oder eben mit einem Höheren alles übersteigenden Intelligenz deren Willen es gilt ein Leben lang zu ergründen und zu suchen...... Ein Glaubenssystem wie das einer mehrzahl von Islamisten, scheint mir diese Suche ganz klar, ein für allemal beendet zu haben und daraus erklärt sich auch die Matschpfütze hinterm Kitschpalast.....Es sind totalitäre, faschistoide Systeme

  6. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 2 am 10. Oktober 2015
    6.

    ... Ich darf den Zusammenhang zwischen geschlossenem System und der Unmöglichkeit des Fortschritts vielleicht am Beispiel Galiläis erläutern: Die Kirche wähnte sich im Besitze der allerletzten Wahrheit wie ja auch heute die die Islamisten und leitete daraus ab wo die Blasphemie beginnt und endigt, dadurch machte sie den Fortschritt und die Erkenntnis eines Galilei unmöglich........allerdings, auch dies ein fester Eckpfeiler unseres Daseins. Dauerhaft lässt sich die Wahrheit nicht unterdrücken, sie kommt immer wieder ans Licht, auch im Falle Galileis....... Heute im 21. JH sollte man das eigentlich gelernt haben.....

  7. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 2 am 10. Oktober 2015
    7.

    .... Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, als gläubiger Mensch glaube ich dass es die Schuld der Blasphemie gibt, nur, da wir die letzte Wahrheit nicht kennen haben wir auch kein Recht dazu darüber zu Gericht zu sitzen wo genau sie durch Andere vielleicht verletzt wurde. (Denken Sie mal sehr scharf über die unendlich schwierige Aufgabe einer Schuldklärungsfrage nach) Daher sollten wir dankbar sein, dass uns solche Vermessenheit hier nicht zusteht. Jeder ist mit seiner Suche nach der letzten Wahrheit am Ende allein und muss sie auch alleine verantworten.

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