Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Elisabeth Weber am 28. Januar 2014
3729 Leser · 1 Kommentar

Arbeitsmarkt

Wie soll ich ohne Geld überleben ?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Seit dem 20.11.2013 habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld wegen Aussteuerung. Bis zum heutigen Tage habe ich noch nicht einen Cent erhalten weil meine Gesundheitliche Beurteilung noch nicht abgeschlossen ist. Wie bitte soll ich überleben ? Es fühlt sich auch nicht wirklich einer zuständig der mir Qualifizierte Auskunft erteilen kann. Es heißt doch immer das in Deutschland keiner verhungern muss , nur so geht's nicht . Es müßten vielleicht doch mal einige Gesetze bei der Arbeitsagentur überarbeitet werden . Mittlerweile leide ich unter Depressionen und Angstzuständen weil ich nicht weiß wann ich meine nächste Miete und Nebenkosten bezahlen kann ( vom Monat Januar ist leider auch noch alles offen) .
Ich bin da leider kein Einzelfall habe ich mittlerweile erfahren .
Vielen Dank für ihr Gehör
Elisabeth Weber

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Ralf Schumann
    am 16. Februar 2014
    1.

    Sehr geehrte Frau Weber,
    ich arbeite im Jobcenter/Arbeitsamt. Auch wir liegen mit unseren Anträgen weit über 2 Monate Bearbeitungszeit zurück. Das liegt nicht daran, dass wir wenig arbeiten oder viele krank sind, wie viele Menschen meinen, sondern an den rasant ansteigenden Antragstellern im Hartz4-Bereich.
    Die Arbeit ist sehr schwierig für uns, weil viele Arbeitslose keine Deutschkentnisse haben und etliche dazu auch noch krank und über ihre Möglicnhkeiten nicht informiert sind. Diese besondere Beratung kostet abermals Zeit.
    Es muss aber trotzdem niemand hungern. Gehen Sie einfach mit Ihrem Ausweis zum Jobcenter und lassen sich einen Vorschuss zahlen. Die Verrechnung kostet den Angestellten zwar wieder Zeit, aber vielleicht überlegt sich die Regierung bald wie man die Bearbeitung von Sozialleistungen einfacher gestalten kann und reformiert endlich das komplizierte Hartz4-Gesetz.
    Mit freundlichen Grüßen
    R. Schumann

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.