Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Nicole J Küppers am 20. März 2013
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Bildung

Wieso werden Kleinverlage mit Beiträgen zum Bildungsauftrag nicht gefördert?

Sehr geehrte Damen und Herren,

als kleiner Verlag bedienen wir seit nunmehr vier Jahren die Jugend als Ansprechpartner im Fall der jungen literarischen Werke. Als erster Verlag des Landes haben wir in 2009 die jüngsten Autoren unserer Nation (Leander Winkels/ Maja Tomljanovic) auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert und seit dem erhalten wir ständig Autorenbewerbungen von Jugendlichen und deren Manuskripte.Ganz zu schweigen von den Publikationen für das Klienkindalter, wie z. Bsp. den Hamstermann aus Amsterdam, welches gerade in diesem Europa-Jahr einen unabdingbaren Beitrag zur Allgemeinbildung darstellt, denn wer kennt denn schon wirklich die 47 Hauptstädte in der EU und kann diese dann in der Folge auch benennen?

Und solche Beiträge landen dann nicht in den Buchhandelsketten auf dem Präsentationstisch, weil die kleinen nicht subventionierten Verlage nicht in der Lage ist, sich an dem geforderten 5 bis 6-stelligen Werbeetat der Buchhandelsketten zu beteiligen.

Da sich in diesem Land eine eingeschworene Gemeinde im Verlagswesen tummelt und scheinbar nur die grossen Verlage in den Genuss von Zuwendung und staatlichen Subventionen kommen, frage ich hier ganz konkret, warum diesen Vorteil nur den Grossverlagen zugestanden wird?