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Abstimmungszeit beendet
Autor Lars Riewe am 15. September 2016
5478 Leser · 41 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Wir schaffen das - aber wann fangen wir damit an?

Sehr geehrte Frau Merkel,

Ihr "Wir schaffen das" wird in die Geschichtsbücher eingehen, wenn auch erst mit zeitlichem Abstand erkannt werden wird, welche große, menschliche und wegweisende Entscheidung Sie im September 2015 getroffen haben.

Leider versickert dieses "Schaffen" und ein großer Teil der dafür eingesetzten Gelder in den Ämtern, Behörden und Verwaltungen. Unsere Erfahrungen als ehrenamtliche Helfer in den letzten 10 Monate mit Landratsämtern, dem BAMF, den Bildungsträgern und den Jobcentern summieren sich zu einer erschreckenden Liste von Verweigerung, Versagen, Verschleppung und Missinformationen. Während wir unentgeltlich den größten Teil der Arbeit leisten, ist bei Sachbearbeitern und Entscheidungsträgern der unteren Ebenen kaum Bereitschaft zur Kooperation zu erkennen.

Das Dilemma liegt meines Erachtens wohl darin, dass Sie zwar Ihre Richtlinienkompetenz eingesetzt haben, um einen wirklich alternativlosen Schritt zu tun, aber eine viel zu große und auf Verwaltungebene viel zu mächtige Gruppe von "Wir wollen aber nicht" unter der Wortführung von Hr. Seehofer und Fr. Petry eine erfolgreiche Integration effizient verhindern.

Dieses Land wird sich ändern mit den Flüchtlingen, das steht fest. Mehr Flüchtlinge werden kommen, auch das ist ein Fakt. Wir hätten nun die Chance, diese Veränderungen zu gestalten und daraus eine positive Zukunft für uns und unsere Kinder zu generieren. Leider gelingt dies im Moment überhaupt nicht, und die Folgeschäden für unsere Gesellschaft bei einer weiteren Blockade der Integration durch immer festeres Anziehen der Handbremse sind unabsehbar. Können Sie den Knoten lösen? Eine parteiübergreifende Koalition der "Willingen" schmieden? Den eingeschlagen Weg konsequent weitergehen? Ich stünde dafür bereit.

Lars Riewe

Kommentare (41)Schließen

  1. Autor Christa Adler
    am 15. September 2016
    1.

    Ich bin kein Anhaenger vom Bayrischen Ministerpräsidenten. Aber es ist nicht zu leugnen: Bayern hat sehr viele Flüchtlinge aufgenommen, Geld in die Hand genommen und mit als erstes Land an Bildung und Ausbildung gedacht. Eine Obergrenze, Begrenzung zu fordern ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass man in der Tat und beim besten Willen nicht alle Asylwilligen der Welt aufnehmen kann, die 50 bis 60 Millionen, es fehlen Wohnraum, Ausbildungsplätze, Jobs und irgendwann, bei einer schlechteren Wirtschaftslage die finanziellen Ressourcen. Hexen kann auch Frau Kanzlerin nicht, Ihre Zauberformel" wir schaffen das" zeigt wenig Zauberkraft.vielleicht muß man sie öfter noch aufsagen.

  2. Autor Lars Riewe
    Kommentar zu Kommentar 1 am 15. September 2016
    2.

    Keiner wird alle Flüchlinge der Welt aufnehmen. Es geht um die, die schon da sind. Machen wir es richtig, so haben wir eine ungewisse, aber positive Zukunft vor uns. Machen wir es falsch geht das Ganze nach hinten los. Zu dem, was angeblich fehlt:

    - Arbeitsplätze: Die Firmen fragen bei uns nach und wollen die Leute haben
    - Ausbildungsplätze: konkrete Angebote sind da, es verzögert sich nur wegen des Chaos bei den Jobcentern, Behörden und Bildungsträgern
    - Wohnraum: haben wir bei uns im Landkreis genug. Aber wenn einer an Flüchtlinge vermieten will bekommt er Druck vom Nachbarn, und dann lässt er lieber leer stehen

    Was fehlt wirklich?
    - Mut zu Veränderungen. Das Leben ist eine stetige Veränderung. Wer glaubt, einen Zustand eines Landes oder einer Gesellschaft einfrieren zu können ist ein Träumer und sollte mal ein Geschichtsbuch in die Hand nehmen
    - Offenheit gegenüber Dingen, die außerhalb der eigenen 4 Wände oder den Stammtischen passieren
    - schnelle, unbürokratische Lösungen in den Behörden und Ämtern
    - Willen. Der "Ich kann nicht" wohnt nämlich in der "Ich-will-nicht-Straße"
    - fundierte Informationen dazu, was wirklich an der Basis passiert. Und zwar nicht bei den Leuten, die noch nie einen Flüchtling persönlich getroffen haben aber immer genau wissen, was los ist. Sondern die Realität, von der in den Medien und bei den ganzen Schlaumeiern keine Rede ist.

    Was stört den für die Zukunft unserer Gesellschaft so wichtigen Integrationsprozess:
    - Fehlinformationen und Tonnen von über die Medien verbreiteter Unsinn
    - Flüchtlingshetze, Fremdenfeindlichkeit, Frontenverhärtung
    - irrationale Argumente, die nur auf Angst, Gerüchte und Fremdenfeindlichkeit basieren

    Wenn dieses Land wegen gescheiterter Integration den Bach runtergeht in den nächsten Jahrzehnten, dann sind dafür die Pessimisten, Realitäts-Verweigerer, Veränderungsunwilligen und Dienst-Nach-Vorschrift-Absolvierer verantwortlich. Aber die wollen es dann hinterher ja nie gewesen sein...

  3. Autor Klaus Fink
    am 15. September 2016
    3.

    Herr Riewe, es müsste doch jedem einleuchten (?), dass bei der schieren Masse der bei uns in sehr kurzer Zeit eingeströmten Flüchtlinge eine sinnvolle Integration natürlich allenthalben an ihre Grenzen stößt. In diesem Zusammenhang dann pauschal von inkompetenter Verwaltung zu sprechen, finde ich unberechtigt, unseriös und überzogen. Nicht die Beamten sind aus meiner Sicht das wirkliche Problem, sondern die Bundeskanzlerin, die die Schleusen für eine noch nie dagewesene unkontrollierte Masseneinwanderung geöffnet hat und weiter öffnet, wobei mittlerweile über 82 % (!) der Bevölkerung diese Politik nicht mittragen. Und die Zuwanderung geht ja tagtäglich noch unkontrolliert weiter, insgesamt im ersten Halbjahr weit über 200.000 Menschen. Dann die gesamten Integrationsprobleme - Sprachbildung, Berufsausbildung (nebenbei: eine Analphabetenquote von 65 % eines Jahrgangs), Vermittlung in Arbeit, Wohnraum schaffen/vermitteln, Familiennachzug, kulturelle Unterschiede mit hieraus resultierenden Anpassungsschwierigkeiten und natürlich die nicht unbeträchtlichen Sicherheitsprobleme - nur bei den Beamten zu verorten, erscheint mir zu einfach und zu billig. Nebenbei: mit was ist es eigentlich gerechtfertigt, dass jetzt nur noch Deutschland in hoher Zahl Flüchtlinge aufnimmt, ansonsten Europa abwinkt ? ! Das muss man verstehen können, ich verstehe es zumindest nicht !

  4. Autor Lars Riewe
    am 15. September 2016
    4.

    Herr Fink, sie werfen da viele Zahlen und Behauptungen durcheinander. Welche konkreten Erfahrungen haben sie persönlich mit den Behörden (Ausländerbehörde, BAMF, Kolpingwerk usw.) in dieser Sache bisher gesammelt? Mit wievielen Flüchtlingen haben Sie persönlich Kontakt?
    Ich spreche nicht pauschal, sondern kann Ihnen eine seitenlange Liste konkreter Vorfälle schicken, bei denen sich einem die Haare sträuben. Zu Ihren "Argumenten":

    - Woher haben Sie die "82% Politik nicht Mittragenden"? Können Sie sagen, was genau diese Leute stört? Auch ich lehne die Flüchtlingspolitik ab, aber aus ganz anderen Gründen als Sie. Bitte berücksichtigen Sie diese Differenzierung, wenn Sie mit solchen Zahlen um sich werfen.

    - Wie genau kommen Sie auf 65% Analphabeten? Wir haben bei uns unter 70 Flüchtlingen etwa 5 Analphabeten, die Meldungen der mit uns vernetzten Gemeinden liegen in einer ähnlichen Größenordnung. Sollten Sie fundierte Quellen haben nennen Sie die bitte, sonst betreiben Sie nur Volksverhetzung.

    - Wohnraum ist da, aber wenn einer an Flüchtlinge vermieten würde wird er durch Drohungen von Nachbarn eingeschüchtert und zieht zurück

    - Arbeit ist bei uns auch da. Größte Hürden hier: mangelhafte Organisation der Deutschkurse

    - Sicherheitsprobleme? Die Vorfälle unter den Flüchtlingen entsprechen ihrem prozentualen Anteil in der Bevölkerung. Sprich: Diebe klauen, nicht Ausländer. A**löcher belästigen Frauen, nicht Flüchtlinge. Abgehängte, Desillusionierte, Aufgehetzte begehen Anschläge, nicht Asylbewerber. Hier gilt wieder: ohne belegbare Hintergründe von (signifikant vom Durchschnitt der Gesamtbevölkerung abweichenden) Sicherheitsproblemen durch Flüchtlinge zu sprechen heitzt nur die Stimmung auf und blockiert lösungsorientierte Diskussionen, wie wir die realen Probleme real lösen können, ohne dabei unsere Menschenwürde und unsere gesellschaftlichen Errungenschaften komplett zu verlieren.

    - Noch nie dagewese Masseneinwanderung? Ih empfehle als Gute-Nacht-Lektüre mal ein Geschichstbuch über Mitteleuropa. Und für die anderen Themen: Fernseher aus, Computer aus und raus in die wirkliche Welt. Die schaut nämlich ganz anders aus als Sie sie durch die Medien erfahren.

  5. Autor Lars Riewe
    am 16. September 2016
    5.

    Ich brauche keine Medien, weil ich direkt mit Arbeitsämtern, Behörden und Flüchtlingen zusammenarbeite. Daher habe ich fundierte Fakten, und Sie nur selbstgestricktes Halbwissen. Ich glaube nicht Dinge, sondern ich erfahre die Wirklichkeit. Und Sie haben recht: es sind bei uns in der Tat ausschließlich nur Gering- bis Unqualifizierte untergebracht, keine Akademiker. Und die lernen gerade engagiert Deutsch und haben 2017 Ausbildungsplätze in Aussicht. Als Bäcker, Metzger usw. Diese Betriebe brauchen diese Leute dringend, weil sie keine Deutschen mehr finden, die diese Jobs machen wollen. Alternative: der nächste richtige Metzger ist dann in ein paar Jahren 10-20 km entfernt, und das ist dann auch nur noch ein Großmarkt. Ist das die Zukunft, die Sie sich wünschen?
    Naja, meine Erfahrung zeigt, dass Sie und Gleichgesinnte für faktenbasierte Diskussionen nicht offen sind, und den Grund haben Sie ja bereits genannt: Sie möchten keine Fremden Leute im Land. Sie gehören zu den vielen Menschen in Deutschland, die lieber unter sich bleiben in einem überalterten Deutschland, welches langsam aber sicher dem Untergang entgegensiecht, anstatt auch nur einen Fremden zu integrieren, um dem Land eine Zukunft zu ermöglichen. Haben Sie Kinder? Wie stellen Sie sich deren Zukunft in diesem Land vor? Wie stellen Sie sich die Alterversorgung vor, wenn 1 deutscher Arbeiter 3 Rentner versorgen muss? Sie leben in einer absoluten Traumwelt und sind geblendet von der vergifteten Volksstimmung und Ihrem eigenen Hass auf alles Fremde. Und genau so fahren Sie Deutschland an die Wand. Traurig, aber wahr.

  6. Autor Lars Riewe
    am 16. September 2016
    6.

    Ach ja, Einwanderungsgesetz. Glauben Sie wirklich, dass auch nur 1 qualifizierter Akademiker aus dem Ausland freiwillig nach Deutschland kommt, wo ihn ein pöbelnder Mob und über 50% Fremdenfeinde und Rassisten erwarten? Als Akademiker ist der ja nicht blöd und wird einen weiten Bogen um unser Land machen, so wie es sich im Moment präsentiert. Der hat genug andere Alternativen. Sie haben wirklich eine sehr naive Sicht auf die Welt.

  7. Autor Klaus Fink
    am 16. September 2016
    7.

    Komm. zu Nr. 4 H. Riewe: "... aber hallo, Herr Riewes, halten Sie bitte den Ball etwas flacher" ! Mit ein bisschen Kreativität können Sie die "82 %" und die "65%" doch jederzeit nachgoogeln. Aber falls Sie es doch nicht schaffen sollten, helfe ich Ihnen natürlich gerne weiter. Aber zunächst sollte doch Ihr Forschungsdrang eine Herausforderung finden ! Eine Bettlektüre-Empfehlung von Ihnen lehne ich jedoch dankbar ab, da Geschichte zunächst mal doch Geschichte ist. Wir leben im jetzt und heute. Und da sieht alles etwas anders aus. Daher ist die von Ihnen wohlgemeinte Lektüreempfehlung für mich nicht zielführend. Ich bin ehrlich, ansonsten tue ich mich mit Ihrem m.E. leider etwas aggressiven Stil (womöglich fehlen Ihnen die schlagkräftigen Argumente ? ! ) und den für mich vielfach ins Abstruse gehende Ansichten sehr schwer.

  8. Autor Klaus Fink
    am 17. September 2016
    8.

    # 4 H. Riewe: Sie beziehen sich bei Ihren Einschätzungen in erster Linie auf Ihre MIRKOKOSMISCHEN Erfahrungen und lehnen Mediennachrichten, Umfrageergebnisse und Informationen aus Netzwerken kategorisch ab. Stattdessen leiten Sie allgemeingültige Wertungen und Aussagen aus Ihrer "kleinen Erlebniswelt" ab. Und das ist doch der kardinale Fehler. Wenn man politische Situationen und Entwicklungen objektiv einschätzen will, muss man sich natürlich auf seriöse Nachrichten und Umfragen stützen. Darauf fußt doch auch jegliche Politik, Wissenschaft und Zukunftsprognostik. Einzelerfahrungen sind natürlich wichtig, aber last not least zu wenig, um auf dieser Basis zutreffende Aussagen ableiten zu können. Sich heute aus der Medienwelt auszublenden (Fernseher aus, PC raus, "Tonnen an Medienmüll weg" ...) ist vielleicht in mancher Hinsicht nicht der schlechteste Weg, erlaubt aber dann auch nicht mehr, politische Wertungen in selbstherrlicher Art - wie Sie es tun - abzugeben. Was mich abschließend aber noch wundert ist, dass Sie genau wissen wollen, dass "über 50 % der Mitbürger Fremdenfeinde und Rassisten" sind. Entweder haben Sie hier aufwändige Einzelfeldstudien betrieben oder doch irgendwelche Umfrageergebnisse herangezogen ? wobei ich diese Ihre Einschätzung aus meinem Erfahrungshorizont heraus absolut nicht bestätigen kann. Nicht alle, die noch ein bisschen patriotische Gefühle haben, sind dem Dunstkreis des Rechtsradikalismus zuzuschreiben. Da besteht doch wohl noch ein feiner Unterschied ? Aber diese Diskussion gibt es wohl auch nur in Deutschland !

  9. Autor Klaus Fink
    am 17. September 2016
    9.

    # 4. H. Riewe: Natürlich gibt es zunehmende Sicherheitsrisiken bedingt durch den seit einem Jahr massiv zugenommen Fremdenzustrom. Ist es Ihnen entgangen, dass die Politik in den letzten Wochen in hektische Eile beschlossen hat, die Polizei- und Sicherheitskräfte auf Bundes- und Landesebene markant hochzufahren ? Dies resultiert nicht aus plötzlich zugenommener Straffälligkeit der einheimischen Bevölkerung ! Oder sehe ich das womöglich falsch ? Zur Sicherheitslage aus Platzgründen nur noch soviel: 1) Die Ereignisse auf der Kölner Domplatte und in anderen Städten an Silvester waren zuvor außerhalb jeglicher Vorstellungskraft. 2) Bei drei der vier jüngsten Anschläge in Deutschland waren Asylbewerber die Täter, jeweils mit klarem Bezug zum IS. Das gab es ja früher auch nicht. 3) Mit dem unkontrollierten Massenzustrom von Flüchtlingen sind viele IS-Kämpfer mit eingeschleust worden und stellen heute ein erhebliches Gefährdungspotential dar ! Bereits im September 2015 hat der Verfassungsschutz hierzu angemahnt: "Wir erleben jetzt einen sicherheitspolitischen Blindflug. In Europa sind bereits Dutzende IS-Kämpfer eingesickert". Heute ist man in Sicherheitskreisen sogar der Meinung, dass es hunderte von gewaltbereiten potentiellen Terroristen in Deutschland gibt (=> sog. Schläferzellen), die mit der Flüchtlingswelle hereinschwappten. Nur in einem Punkt stimme ich mit Ihnen überein: selbst dieses hohe Bedrohungspotential begründet natürlich absolut keinen Generalverdacht. Insgesamt hat die aktuelle Gefährdungslage dazu geführt, dass in der Bevölkerung die Angst vor Anschlägen und Gewaltdelikten massiv zugenommen hat. Viele meiden deshalb Menschenansammlungen, Großereignisse und die stark gefährdeten Kernbereiche von Großstädten. Dies kann man natürlich nur wissen, wenn man den Fernseher nicht absolut negiert, denn dort werden diesbezügliche Umfrageergebnisse und Bürgerinterviews gezeigt. Für den Einzelnen wäre es nämlich unmöglich, an solche Ergebnisse durch Einzelbefragungen zu gelangen.

  10. Autor Felizitas Stückemann
    am 17. September 2016
    10.

    Zu 7.: Soll heissen, dass es Flucht-Alternativen zu Deutschland gibt ! So ist das also, dass nur der Plebs zu uns kommt, der
    zuhause eh keine Möglichkeiten hätte, hier aber volle Hilfe
    erhält. In den kulturähnlichen Regionen, z.B. in arabischen
    Ländern, wäre der Flüchtling auf sich allein gestellt, wie man von Flüchtlingen sebst hörte. Qalifizierte Menschen aber
    würden gerne z.B. aus Spanien zu uns kommen, da 50 %
    Jugendarbeitslosigkeit herrscht. Die aber bleiben bei uns
    außen vor, denen gibt man hier keine Chance, obwohl die sich, schon wegen des gleichen Alphabetes, besser integrieren würden. Sehr traurig !

  11. Autor S. G.
    am 18. September 2016
    11.

    Wann es anfängt?
    Es hat 1999 angefangen als wir angefangen haben Völkerrechtliche Kriege zu führen. Alles unter dem Banner einer Neoliberalen Politik die auf die Leben von Menschen scheißt, Waffen exportiert und Bomben abwirft. Nicht zu vergessen mit einer Bevölkerung von lethargischen Nazis, die dich einen Scheidreck dafür interessieren, was denn so Außenpolitisch getrieben wird. Jetzt schreien diese ganzen Nazis dass sie Angst haben und fühlen sich beleidigt wenn man sie Nazis nennt. Aber hat es sie Jahrzehnte lang auch nur einen Scheißdreck interessiert dass wir zu tausenden Menschen töten und Kinder mit Bomben bewerfen? Nein. Solange es Moslems sind störte es keinen. Nun kommen die Rückimporte unserer Stumpfsinnigkeit. Wir schaffen das! Das schaffen wir tatsächlich! Da ist n ichts mehr übrig was verhindern kann dass wir das schaffen.
    Die Dinge vor denen wir Angst haben sind kleine Fische verglichen mit dem eigentlichen Gefahren dieser Welt. Uns. Lasst sich ruhig mal ein halbes dutzend dieser Leute in die Luft sprengen und schon ist es das gewesen. Währenddessen bomben wir fleißig weiter und tolerieren die Menschenrechtsverletzende Drohnenbasis in Deutschland. Entschuldigung, wir tolerieren sie nicht, wir ignorieren sie. Genau so wie wir Nazis unsere Naziverbrechen ignorieren. Und wir machen fleißig weiter und haben Angst vor derart verzweifelten Menschen.... das verstehe wer will. Aber geschafft haben wir es schon längst, auch wenn die Angstnazis das nicht begreifen.

  12. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 3 am 18. September 2016
    12.

    das ist doch ganz einfach zu verstehen: Frau M. hat einsam entschieden, die Grenzen bedingungslos zu öffnen. Die anderen Europäer haben selbst schon genug Probleme mit der illegalen Einwanderung, sehen die Konsequenzen für ihr Land und ihre Gesellschaft. Natürlich möchte da keiner noch mehr aufnehmen. Nur D. sieht das alles nicht. Warum nur?

  13. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 5 am 18. September 2016
    13.

    nur wenige dieser illegalen Einwanderer werden jemals netto in die Sozialkassen einzahlen. Unser Rentenproblem wird dadurch nicht gelöst. Eben sowenig das Facharbeiterproblem. Eine Überflutung des Landes mit Menschen, die von unserer Kultur und unseren Werten so weit entfernt sind löst kein einziges Problem, schafft aber viele neue. Unter dem Deckmäntelchen des Asylgesetzes wurden illegale Einwanderer ins Land gebracht.

  14. Autor Lars Riewe
    am 20. September 2016
    14.

    Frau Platen: ich habe konkrete Fälle (Metzger, wir haben aber das selbe Problem bei Bäckern und in anderen Berufen) genannt, Sie tun nur Ihre Meinung kund und spekulieren. Damit können Sie vielleicht Geld an der Börse verlieren (oder gewinnen), aber nicht die Zukunft eines Landes gestalten. Was sind eigentlich Ihre Werte? Basieren die auf das Christentum?

    Herr Dischinger: ich spreche hunderte Fälle in den letzten Monaten an. Aber das können SIe wunderbar ausblenden, da sie nur das sehen, was Sie auch sehen wollen. Da helfen auch noch so viele Ausrufe- und Fragezeichen nicht weiter.

    Herr Schlosser: lesen Sie Zeitung? Dann sollten Ihnen die aktuellen Umfragen zum Thema Fremdenfeindlichkeit in unserem Land ja bestens bekannt sein. Und bestimmt haben SIe dann schon von den Dutzenden von Übergriffen auf Flüchtlingsheime gehört? Nein? Wahrscheinlich sind Sie auf dem Ohr taub, da es Ihrer Meinung widerspricht.

  15. Autor Lars Riewe
    am 21. September 2016
    15.

    Herr Dischinger,
    Ihr Link geht leider auf eine Seite ohne Impressum oder irgendwelche Hinweise auf den Betreiber der Seite oder den Verfasser des Berichts. Der weiterführende Link auf den Originalbericht führt leider ins Leere. So eine Quelle ist mit Vorsicht zu genießen und nicht gerade sehr seriös. Das ist leider das Dilemma mit den Informationen aus dem Internet.

    Aber in der Tat ist es nicht zu leugnen, dass Flüchtlinge nicht besser sind als Deutsche. Ich weiß von vielen jungen Deutschen, die Praktika nach einem Tag oder Ausbildungsstellen nach kurzer Zeit hingeschmissen haben, weil sie auf den Arbeitsalltag in Deutschland nicht vorbereitet waren und sich einer solchen Anstrengung nicht aussetzen wollten. Wäre dieses Verhalten für Sie akzeptabel, wenn es sich dabei um Deutsche und nicht um Ausänder handelt?

    Was genau gefällt Ihnen den nicht, wenn Sie durch die angesprochenen Städte laufen? Könnten Sie konkreter werden?
    Haben Sie persönlich Kontakt zu Flüchtlingen? Vielleicht wären Sie so nett und schildern kurz Ihre persönlichen Erfahrungen, vielleicht haben wir dann eine Diskussionsbasis, auf der wir aufbauen und uns austauschen könnten.

  16. Autor Lars Riewe
    am 23. September 2016
    16.

    Zu 24.: Da Sie offensichtlich nicht in der Lage sind einfachste Sachverhalte zu recherchieren helfe ich Ihnen weiter. Es handelt sich u.a. um eine Studie der Uni Leipzig von Juni dieses Jahres:
    http://www.zv.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medien...
    Pöbelnder Mob? Schauen Sie mal hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_fl%C3%BCchtlingsfeind...
    Und Ihr Schreibstil sowie Ihre vehemente Verteidigung der rechtspopulistischen Kommentare auf dieser Platform lässt in der Tat Rückschlüsse auf Ihre persönliche Gesinnung zu, sonst würden Sie sich auch nicht so unverhätnismäßig "laut" äußern.
    Hätten Sie auch mal einen konkreten, sachlichen Beitrag beizusteuern, anstatt immer nur alle anderen Gesinnungsgenoßen anzustacheln mit "Der Herr Riewe hat Euch ans Bein ge..., los, schlagt zurück"? Das mag der Umgangston auf einer Pegida-Demo sein, ist aber einer Diskussion unter demokratisch gesinnten Menschen nicht würdig.

  17. Autor Klaus Fink
    am 25. September 2016
    17.

    # 25. H. Riewe: Aber hallo, Herr Riewe, Ihre Quelle hört sich doch wohl ganz anders an als Ihre Behauptung "über 50 % der deutschen Bürger seien Fremdenfeinde und Rassisten". Hierzu der Tenor Ihrer angegebenen Quelle im krassen Gegensatz dazu: "Während eine deutliche Mehrheit der Gesellschaft rechtsextremes Denken und auch Gewalt zum Teil strikt ablehnt und Vertrauen in demokratische Institutionen hat, sind Menschen mit rechtsextremer Einstellung immer mehr bereit, zur Durchsetzung ihrer Interessen Gewalt anzuwenden." Also nochmals meine Bitte an Sie: Halten Sie bitte den Ball flacher bei Ihren Aussagen und bewegen Sie sich im Rahmen der Wahrheit und Fairness. Ansonsten betreiben Sie selbst auch Volksverhetzung und Demagogie.
    # 26. Frau Steffens: Hierzu fiel mir spontan ein griechisches Sprichwort ein: " Hättest du geschwiegen, hätte man dich für einen großen Philosophen gehalten." Wenn nicht harte Fakten, was ist denn sonst für nachvollziehbare Feststellungen entscheidend. Sicher nicht verbales, unbewiesenes und unbeweisbares und vielfach schwammiges "Philosophieren".

  18. Autor Klaus Fink
    am 26. September 2016
    18.

    # 25. H. Riewe: Ich denke, Sie haben auch mich gemeint als Sie User in diesem Forum dem Rechtspopulismus zuordneten. Sie haben damit nicht recht, wenn es darum geht, berechtigte Asylbewerber in einem geordneten und auch noch überschaubaren und integrierbaren Rahmen aufzunehmen. Dafür stehe auch ich. Aber z.B. nicht für eine unkontrollierte alle Ressourcen sprengende Massenaufnahme und für Staatsversagen, wenn über eine halbe Million abgelehnter Asylbewerber über Jahre mit allen dabei entstehenden Kosten im Land verbleiben und nicht zurückgeführt werden. Nennen Sie mir einen Staat in Europa und auch in der Welt welcher so verfährt ? Und nun noch ein letzter Nachklapp zu den "über 50 deutsche Fremdenfeinde und Rassisten": 1) Auszug aus Ihrer oben angegebenen Quelle: "Als ausländerfeindlich gelten im Osten 22,7 Prozent der Befragten, 19,8 Prozent im Westen (bundesweit 20,4 Prozent)." 2) Auszug Handelsblatt 15.06.2016 "Feindbild Muslime" (Uni Leipzig): " Im Vergleich zu rechten Einstellungen in anderen europäischen Staaten stehe Deutschland im Mittelfeld ... In Österreich zum Beispiel seien Umfrageergebnisse noch „weitaus bedrohlicher als in Deutschland“. M.E. viel wichtiger ist aber die Frage, warum gibt es den stetig steigenden Zulauf ins rechte Lager ? Es hängt nicht damit zusammen, dass deutsche Mitbürger plötzlich in diese Richtung hin mutieren sondern es hat reale Hintergründe wie da sind: Die Politik erklärt zu wenig und nimmt ihre Bürger nicht mit. In Europa besteht gravierender Dissens in der Aufnahme. Die Möglichkeiten in Deutschland sind auch mal ausgeschöpft (hierzu sagte der bekannte Musiker Peter Maffay, der selbst ca. 15 Flüchtlinge auf eigene Kosten aufgenommen hat: "Ein Schwamm kann nur eine begrenzte Menge an Wasser aufnehmen und das gelte entsprechend für die Flüchtlingsaufnahme"). Aber unsere Politik sieht es leider anders als viele Mitbürger, zu denen ich mich in diesem Kontext auch zähle.

  19. Autor Lars Riewe
    am 26. September 2016
    19.

    Dieser Artikel beschreibt wunderbar, was das wirkliche Problem ist. Schade nur, dass zu viele Menschen sich dem Sog der vermeintlichen Wahrheiten nicht entziehen können:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fluechtlingsdebatte...

  20. Autor Lars Riewe
    am 26. September 2016
    20.

    Herr Fink,
    das mit dem Schwamm ist schon richtig. Nur sind wir von einer Übersättigung noch meilenweit entfernt. Welche Resourcen werden Ihrer Meinung nach gesprengt? Wo sehen Sie reale Einbußen für die deutsche Bevölkerung? Sind Sie persönlich bereits überfordert mit der Integration? Also ich bin es nicht, obwohl ich tatsächlich etwas tue für die Integration der Menschen, im Gegensatz zu allen, die immer schreien "Das Boot ist voll" und dabei wie Schaulustige bei einem Hausbrannt nur denen im Weg stehen, die wirkliche Arbeit verrichten zur Lösung der Probleme.

    Und Sie haben absolut recht, dass die Deutschen nicht plötzlich ins rechte Lager wechseln. Das rechte Lager besteht aus mehr als nur reiner Fremdenfeindlichkeit. Und es ist nicht der rechte Rand, um den ich mich sorge, sondern um den Bürger der Mitte, der schon immer in der Mitte war und insgeheim auch schon immer eine etwas verschlossenere Einstellung gegenüber andersartigen Menschen hatte. Dieser Bürger hat sich nur jahrzehntelang zu diesem Thema wenig geäußert, sei es weil er keine Notwendigkeit sah oder sich wegen "political correctness" nicht getraut hat. Nun aber brechen alle Dämme, und die Verbreitung von falschen Zahlen und hingebogenen Halbwahrheiten zur Stimmungsmache leistet ihren Beitrag. Eine erschreckende Mehrheit der Äußerungen auf dieser Plattform läuft genau diesem Muster hinterher und will doch eigentlich nur die Fremden aus dem Land halten oder wieder raus haben. Wie gesagt, ich zähle diese Menschen überhaupt nicht zum rechten Rand, sondern mich erschüttert nur das Ausmaß der Fremdenfeindlichkeit in der bürgerlichen Mitte (und mittlerweile auch schon im linken Spektrum,). Also nochmal: welche Resourcen sind genau gesprengt?

  21. Autor Lars Riewe
    am 26. September 2016
    21.

    Und bitte kommen SIe mir nicht mit anderen Ländern. Die sollen vor ihrer eigenen Haustüre kehren, ich kehre vor meiner. Ein kleines bisschen weniger fremdenfeindlich zu sein als ein anderes Land ändert nichts daran, dass Fremdenfeindlichkeit pures Gift für jeden Fortschritt einer Gesellschaft ist und nur Schaden anrichten kann.

  22. Autor Klaus Fink
    am 27. September 2016
    22.

    # 35. Fr. Steffens: Ein "normaler Durchschnittsbürger" kann außer seiner Meinungsäußerung - z.B. auf dieser Plattform; dafür muss man mal Frau Merkel loben, dass Sie einem diese Möglichkeit einräumt - auf die Politik nur einen sehr begrenzten Einfluss nehmen, in dem er sich politisch/sozial engagiert und an Wahltagen sein Kreuzchen setzt. Die "große" Politik wird in einer parlamentarischen Demokratie von Parteien mit Vollzeitpolitikern gestaltet. In erster Linie haben hierfür aber die Regierungsparteien und vor allem der/die Bundeskanzler/in mit ihrer Richtlinienkompetenz die entscheidenden Kompetenzen. Aber neben den Kompetenzen liegt natürlich dort auch die volle Verantwortung. In unproblematischen Zeiten nimmt man das gerne an, in schwierigen Zeiten darf man es dann aber auch nicht an das "einfache" Volk delegieren.

  23. Autor Klaus Fink
    am 27. September 2016
    23.

    # 36. u. 37. H. Riewe: Zu Meinungsäußerungen zu politischen Lagen und Sachverhalten ist man doch nicht erst dann legitimiert wenn man selbst direkte Flüchtlingsarbeit leistet oder Flüchtlinge selbst aufgenommen hat. Dann hätte in folgerichtiger Konsequenz nicht einmal die Bundeskanzlerin das Recht ihre Meinung kundzutun. Sie hat meines Wissens noch keinen einzigen Flüchtling aufgenommen und betreut auch nicht nebenbei noch ehrenamtlich Flüchtlinge. Dies zur Seriosität solcher Aussagen. Das gleiche gilt auch zu Ihrer Frage an mich: "Sind Sie persönlich bereits überfordert mit der Integration". Was soll eigentlich im Rahmen einer Diskussion auf Basis von Argumenten, also einer dialektischen Auseinandersetzung, eine solche sinnentleerte Frage ? Ihre weitere Feststellung: "Nun aber brechen alle Dämme, und die Verbreitung von falschen Zahlen und hingebogenen Halbwahrheiten zur Stimmungsmache leistet ihren Beitrag..." ist mehr als befremdlich, da Ihnen soeben eine schwere Falschaussage zum "Prozentsatz an Fremdenfeindlichkeit" expressis verbis nachgewiesen wurde und zwar erstaunlicherweise in der von Ihnen selbst angegebenen Quelle. Das finde ich allerdings gar nicht mehr so lustig ! Aber lassen wir das, diesbezüglich hätte ich zu Ihrem obigen Kommentar noch einiges anzumerken. Auf einen Punkt möchte ich noch kurz näher eingehen. Sie sagten: "...das mit dem Schwamm ist schon richtig. Nur sind wir von einer Übersättigung noch meilenweit entfernt ...". Wo diese Grenze genau liegt, wird m.E. keiner sagen können. Aber "meilenweit" entfernt liegt sie aus meiner Sicht mit Bestimmtheit nicht. Nur ein Aspekt soll das erhellen: bis 2020 werden 94 Mrd. an Kosten für Flüchtlinge veranschlagt. Also

  24. Autor Klaus Fink
    am 27. September 2016
    24.

    # 36. u. 37. H. Riewe: ... nochmals eine Million Aufnahme, dann können Sie selbst abschätzen ob dann noch Haushaltsmittel übrig bleiben (zudem: irgendwann, so zeigt die Erfahrung, wird die Konjunktur wieder zurücklaufen und dann die Steuerquellen nicht mehr so üppig wie bisher sprudeln) für die in Deutschland bestehende, leider nicht unterminierte Kinder- und Altersarmut, marode Bildungs- und Infrastrukturen, notwendige Verbesserungen für Geringverdienende und Hatz IV-Empfänger, dringend erforderliche Schaffung von sozialem Wohnraum, notwendigerweise erhöhte Ausgaben für Sicherheit und Verteidigung und vieles andere mehr. Ein weiterer Problempunkt bei ungebrochener Zuwanderung wäre z.B. die Schaffung von Arbeitsplätzen für ein "Heer an weiteren Un- und Geringqualifizierten". Ist es nicht auch im Interesse von Flüchtlingen und des deutschen Staates besser, wenn restriktiver aufgenommen wird, aber mehr Gewicht auf eine bessere Unterbringung und Integration gelegt wird. Vielfach besteht doch schon jetzt starke Unzufriedenheit bei vielen Flüchtlingen, weil alles zulange dauert (=> z.B. lange Wartezeiten auf Sprachkurse, Arbeitsintegration). Entgegen Ihrer Ansicht bin ich wohl der Meinung, dass nicht allein auf Deutschlands Schultern die Probleme gelöst werden können sondern dass wir bereits in Vorlage getreten und nun auch andere Staaten in Europa und der Welt gefordert sind !

  25. Autor Felizitas Stückemann
    am 27. September 2016
    25.

    Immer wieder antwortet der Autor und lässt andere Meinungen
    nicht gelten. Aber zu 37. stimme ich voll zu, dass - aber jede - Fremdenfeindlichkeit Gift für den Fortschritt ist: Das gilt ebenso
    für die Fremdenfeindlichkeit der Fremden, die zu uns kommen.
    Besonders in den Schulen ist oft eine Deuschfeindlichkeit zu spüren. Fremdenfeindlichkeit gegenüber Deutschen geht bis zu "Die Deutschen weg machen". Vgl. Bericht vom 23.08.2016 von Martin Schütz.
    Dagegen muss ebenso gesteuert werden, wenn Integration gelingen
    soll.

  26. Autor Klaus Fink
    am 29. September 2016
    26.

    # 43. Fr. Steffens: Sie täuschen sich und haben mich fehlinterpretiert. Deutschlands Eliten verteidige ich keineswegs sondern diese Eliten sind m.E. mit ursächlich für die Verlagerung von Vermögen von unten nach oben. Die Schere zwischen arm und reich klafft in Deutschland leider immer mehr auseinander. Der sog. "Mittelstandsbauch" - viele Jahrzehnte das Aushängeschild - bricht mehr und mehr weg. Alters - und Kinderarmut sind Alltag in Deutschland. Auch stimme ich Ihnen zu, dass Budgetmittel vielfach zweckentfremdet verwendet werden. Ich denke da nur an die Bankenrettung im Jahr 2008. Bei den sog. systemrelevanten Banken blieben und bleiben Gewinne immer privatisiert, Verluste dagegen werden sozialisiert. Immer mit der Begründung "too big to fail“. Allein die Rettung der systemrelevanten Banken hat den deutschen Steuerzahler bis heute ca. 240 Milliarden Euro gekostet. Man könnte noch viele weitere Beispiele für die nicht sachgerechte Verwendung von Steuergeldern finden. Z.B. bin ich auch sehr skeptisch was den Erfolg der weiteren Griechenland-Hilfen anbetrifft. Nichtsdestotrotz, alles Lamentieren hilft nicht weiter. Man muss den Blick nach vorne richten und versuchen, weitere Fehler möglichst zu vermeiden. Und da sollte man m.E. überprüfen, wieviel an Mitteln für die weitere Flüchtlingshilfe überhaupt noch möglich sind. Denn die eigene Bevölkerung darf über der notwenigen humanitären Hilfe nicht ganz vergessen werden. Und dafür bestünde noch sehr viel Mittelbedarf. Der soziale Frieden ist unbestritten ein äußerst wichtiger Faktor in einer funktionierenden und zukunftsfähigen Demokratie.

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