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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Beantwortet
Autor Sebastian Rass am 08. August 2016
6067 Leser · 23 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Wir schaffen es-Problematik der Flüchtlinge

Ich bin Pfarrer, P. Sebastian Raß. Ich bin glücklich über Ihre Entscheidung zu den Flüchtlingen. Sie sind ein Segen für uns.
Aber daß der Staat alles an sich reißt und das Subsidiaritätsprinzig vergißt, ist der falsche Weg. Es gibt über 20.000 christliche Pfarreien mit genügend sozialer Kompetenz.
Der Papst sagt, jede Pfarrei soll eine Flüchtlingsfamilie auf nehmen. Das wäre kein Problem und die Integration wäre gegeben. Aber der Staat macht alles selber und jammert über die Kosten.
Bei uns ist die Pfarrei aufgeblüht mit 50 Asylanten, Senioren wurden aktiviert, Beziehungen sind entstanden.
Bei mir im Kloster sind 60 junge unbegleitete Asylanten. Sie lernen erst deutsch und dann einen Beruf. Die ersten sind bereits im Beruf, zahlen Steuern und sind integriert.
Sie haben vergessen, daß die Kirchen in Deutschland eine Macht sindund viel Geld sparen würden. Warum vergessen Sie diese Wirklichkeit?
Ich schätze Sie sehr und bete auch für Sie.
P. Sebastian Raß

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 08. September 2016
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Raß ,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Die Bewältigung des Flüchtlingsstroms verlangt unserem Land viel ab. Jeder Teil unserer Gesellschaft steht in der Verantwortung, seinen Teil zur Integration dieser Menschen zu leisten. Das selbstlose Engagement unzähliger freiwilliger Helfer ist höchst anerkennenswert.

Die Bundeskanzlerin hat ihren Dank in ihrer aktuellen Rede zum Bundeshaushalt 2017, in der Generaldebatte des Deutschen Bundestages, nochmal unterstrichen: "Viele haben mit angepackt und Viele sind über sich hinausgewachsen." https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09...

Glaubensgemeinschaften, insbesondere die Kirchen, haben einen großen Teil dazu beigetragen und leisten weiter sehr wichtige Unterstützung für die Geflüchteten. Erstaufnahmeeinrichtungen, Deutschkurse, Kontakte mit der Gesellschaft sind nur einige wenige Beispiele von Integrationsaufgaben, die von ihnen wie anderen Einrichtungen übernommen wurden.

Deutschland steht heute um ein Vielfaches besser da als auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise vor einem Jahr. So sind Regelungen überdacht und Abläufe verbessert worden, so dass Entscheidungen schneller getroffen werden können.

Obwohl sich die Zahl der ankommenden Flüchtlinge inzwischen deutlich reduziert hat, kommt Deutschland national und international seiner humanitären Verantwortung nach. Für die Aufnahme von Asylbegehrenden und die schnelle Abwicklung der Asylverfahren stellt der Bund rund eine Milliarde Euro bereit. Bei den Integrationskursen verdoppelt der Bund sein Engagement auf 610 Millionen Euro. Und zur Bekämpfung von Fluchtursachen bekommen das Auswärtige Amt und das Entwicklungshilfeministerium zusätzlich 2,8 Milliarden Euro.

Die Arbeit Ihrer Gemeinde sowie Ihr eigenes Wirken sind beispielhaft für alle anderen. Sie tragen aktiv dazu bei, den Geflüchteten erfolgreich Wege in unsere Gesellschaft zu ebnen.

Haben Sie Ihre Projekte und Initiativen bereits auf unsere Webseite eingetragen? Hier finden Sie mehr Informationen, denn: Deutschland kann das – auch dank Ihrer tatkräftigen Hilfe!
https://www.deutschland-kann-das.de/Webs/DEKD/DE/Home/hom...

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (23)Schließen

  1. Autor Klaus Fink
    am 09. August 2016
    1.

    Beim Lesen des Beitrages fiel mir spontan ein weiterer Verbesserungsvorschlag ein, der das Grundproblem für die gefährlich anwachsenden weltweiten Flüchtlingsströme entscheidend abmildern könnte. Warum reformiert die katholische Kirche nicht ihren anachronistischen Grundsatz zur Geburtenkontrolle und nimmt entsprechenden Einfluss auf die Lebenseinstellungen der katholischen Gläubigen in den Entwicklungsländern ? Dort entsteht Hunger, Not und Elend durch das diametrale Auseinanderklaffen der Schere zwischen Bevölkerungsexplosion und den bestehenden Versorgungsmöglichkeiten. Die Welt kann - ohne dass es zur absehbaren Katastrophe kommt - nicht unendlich viele Menschen versorgen, schon heute wird mit rd. 7 Mrd. Menschen die Reproduktion der Ressourcen der Erde nach knapp mehr als der Hälfte eines Jahres überschritten. Logische Überlegungen sind also mehr gefordert als antiquierte Glaubensgrundsätze. Wie gesagt, Verhinderung von Hunger, Not, Elend und vielfach grausamem Tod wäre der wohl wichtigste humanitäre Akt. Wie Sie schreiben hat die Kirche Macht. Dann sollte sie diese - auch als Ausgleich für den über Jahrhunderte hinweg ausgeübten Machmissbrauch - nun zum Wohl der Menschheit einsetzen. Es genügt nicht nur die Symptome der Not zu bekämpfen, sondern wirkungsvoller wäre eine nachhaltige Ursachenbekämpfung.

  2. Autor Rosi Mörch
    am 10. August 2016
    2.

    Sehr geehrter Herr Rass,
    die Kirchen in Deutschland sind tatsächlich eine Macht und sie sind so reich, dass sie a l l e Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen alleine und auf eigene Kosten versorgen können. Ich gehe auch davon aus, dass die 60 jungen, unbegleitete Asylanten von Ihnen komplett versorgt und auch alle Kosten dafür übernommen werden. Wenn die 20.000 Pfarreien jeweils 60 Asylanten aufnehmen sind doch alle Probleme gelöst. Das wäre mal ein Anfang und doch auch Christenpflicht. Oder ??? Gut dass Sie dieses Thema angesprochen haben. Damit ist die einzig mögliche Lösung gefunden. Vielen Dank für die "vergessene Wirklichkeit".

  3. Autor Rosi Mörch
    am 12. August 2016
    3.

    Liane, der Herr Pfarrer hat doch die 20.000 Pfarreien mit großer sozialer Kompetenz angeboten zur Aufnahme von Flüchtlingen. Das ist für die christliche Kirche gar kein Problem und auch die Integration ist garantiert. Alle Pfarreien blühen auf und der Staat muß nichts mehr selber machen. Ich rechne nochmals: 60 Asylanten pro Pfarrei reicht doch schon fast aus. Dieses Angebot kann man doch nur annehmen und lobend zur Kenntnis nehmen. Da sollte doch auch mal viel Zustimmung seitens der geplagten Bürger kommen.

  4. Autor Klaus Fink
    am 16. August 2016
    4.

    Herr Pfarrer, ich denke, dass Sie persönlich zu den nicht wenigen Gläubigen gehören, die Ihren Glauben überzeugt leben und christliche Nächstenliebe auch im Alltag vorbildlich praktizieren. Was ich allerdings nicht nachvollziehen ist, dass Sie sich auf Kommentare, die sich kritisch mit der katholischen Kirche auseinandersetzen, nicht äußern. Speziell die Kirche müsste doch ein grosses Interesse daran haben, Dinge klarzustellen, wenn diese nicht berechtigt sind. Sonst entsteht eine nicht widersprochene Gerüchteküche. Oder aber es ist doch wahres behauptet ? Es stehen ja öffentliche Äußerungen im Raum, dass die Kirche durchaus an weiterer Flüchtlingszuwanderung auch aus pekunären Gründen heraus interessiert sei. Ich kann es wahrlich nicht beurteilen. Deshalb stellen Sie - als Kirchenmann - es doch mit einem Kommentar klar. Sonst könnte man wirklich meinen, dass der in Komm. 3 oben angesprochene Segen evtl. doch zumindest zu einem gewissen Anteil ein "Geldsegen" sein könnte.

  5. Autor Klaus Fink
    am 22. August 2016
    5.

    Herr Rass, Sie wollen ja für Frau Merkel beten. Bitte schließen Sie in Ihr Gebet freundlicherweise ein, dass es Frau Merkel in den anstehenden Gesprächen in der EU gelingt, dass einerseits die Außengrenzen wieder abgesichert werden und andererseits eine Quotenverteilung innerhalb Europas einvernehmlich zwischen allen EU-Staaten erreicht wird. Denn Deutschland kann bei aller christlichen Nächstenliebe die Not und das Elend der ganzen Welt nicht alleine tragen. Ich gehe davon aus, dass sie dies auch so sehen.

  6. Autor Rosi Mörch
    am 29. August 2016
    6.

    Haben wir jetzt hier nochmals was von dem Herrn "Pfarrer" gehört????? Plötzlich ist er in der Versenkung verschwunden??? Herr Pfarrer, nochmals, wieviele Flüchtlinge wollen Sie in den 20.000 Pfarreien aufnehmen, damit diese endlich mal wieder aufblühen????( Ich meine die Pfarreien) Bitte geben Sie uns doch mal Auskunft, damit wir endlich wissen, wie Sie die unglaublichen Reichtümer der Kirche an die armen Flüchtlinge verteilen wollen. Der Staat und die Bürger sind Ihnen wirklich sehr dankbar. Bitte geben Sie uns doch mal einen Zwischenbescheid über die aktuelle Lage - wieviele Flüchtlinge versorgen Sie aktuell auf eigene Kosten?????

  7. Autor Holger Körner
    am 30. August 2016
    7.

    Ich komme hier aus dem Schmunzel gar nicht mehr raus...zu schön!
    Man stelle sich vor:
    eine Pfarrei, die seit Jahren unter Mitgliederschwund leidet, weil ganz einfach die "Attraktivität des Glaubens" abhanden gekommen ist, wird nun dadurch "aufblühen", daß jeweils 60 (zumeist Muslime) Flüchtlinge zum katholischen Glauben konvertieren!? Zu einem Glauben, der in der islamischen Welt noch immer das Bild von 2 Kreuzzügen heraufbeschwört?!

    Na, das will ich sehen!

  8. Autor Katja Hirschbeck
    am 31. August 2016
    8.

    Herr Pfarrer,
    was sagen sie dann zu den Vorgängen
    im Dom zu Regensburg?
    Dort würden Migranten die Schutz in der
    Kirche suchten wieder abgeschoben.
    Ich denke nicht das ihr Vorschlag in
    der Amtsrichter Zustimmung finden
    wird.
    Fakt ist wir müssen ob wir wollen
    oder nicht Integration leisten.
    Und mit Frau Merkel ist kein Ende
    der Arbeit in Sicht.

  9. Autor Katja Hirschbeck
    am 31. August 2016
    9.

    Natürlich Amtskirche

  10. Autor Erhard Jakob
    am 31. August 2016
    10.

    Wenn es um Asyl-Suchende gehen würde, hätte doch jeder
    Verständnis. Der berühmteste Asyl-Suchende aus den
    USA wurde in Deutschland kein Asyl-Recht
    eingeräumt. Und gerade er hätte es
    verdient und gebracht!
    .
    Viele kommen nicht,weil sie Schutz suchen sondern,
    weil sie aus der Armut entfliehen wollen.
    .
    Und gerade Armut berechtigt nach Art. 16a Abs. 2 GG
    nicht einen Antrag auf Asyl, zu stellen
    .
    Somit befinden sich Unmengen von Menschen, welche
    wider Recht und Gesetz hier aufhalten. Wir können
    nicht alle >armen Menschen< der Welt in
    Deutschland aufnehmen.
    .
    Es sind einfach zu viele. Das
    schaffen wir nicht.

  11. Autor Sebastian Rass
    am 02. September 2016
    11.

    Sehr geehrter Herr Fink, Frau Mörsch L.B....
    Danke für Ihre Reaktionen. Ich war zu unbeholfen, eine Antort auf diesem Portal unterzubringen. Ich finde es ehrlich und herausfordernd, was Sie schreiben.

    Einige Feststellungen: Für unsere 50 Jugendlichen bezahlt der Staat. Wir können es uns nicht leisten, Lehrer und Betreuer zu bezahlen. Aber sie sind friedlich, höflich, dankbar und z. T. schon integriert, z. B. spielen einige im Fußballverein.
    Dort sind sie gebraucht und angesehen. ich war mit ihnen in München im Allianzstadion auf meine Kosten. Sie sind dankbar und keineswegs aggressiv oder gefährlich.
    Eine Familie pro Pfarrei ist zumutbar und die Integration möglich.
    Die Missionierung ist nicht unsere Aufgabe, aber wenn sie Christus vergleichen mit dem Mörder Mohammed (Medina!), gibt es ein Umdenken.Auch Maria (Myriam)
    ist Bestandteil des Islam.
    Ich hab darüber einen Vortrag gehalten in Radio Horeb:"Warum wir uns vor den Moslems nicht fürchten brauchen"

    Die Attraktivität des Glaubens hängt stark mit der praktizierten Caritas zusammen. Schon im alten Rom war das die Stärke der Kirche, wenn sie sich um die Armen kümmerten, um das Begräbnis (Katakomben)...

    Die Attraktivität der Kirche hängt mit dem Leben aus dem Geist zusammen.
    Die Pfingstler haben weltweit den größten Zulauf.
    Wo die Kirche aus dem Geist lebt, ist sie attraktiv und führt zu Taten.
    Eine Kirche ohne dieseLebenskraft nimmt ab, was wir ja in unserem Lande massiv erleben.

    Ich geb die Hoffnung nicht auf, daß die Christen aus ihren Schlupflöchern kommen und der Staat sie ernst nimmt in dieser Frage.
    Sie wollen doch auch mal eine Rente bekommen, die unsere eigenen Kinder nicht mehr bezahlen können. Die Flüchtlinge sind ein Segen, wenn wir sie ernst nehmen und sie nicht in ein Getto zwängen.

    P. Sebastian Raß

  12. Autor Sebastian Rass
    am 02. September 2016
    12.

    Ein lieber Gruß an alle Leserbriefschreiber (innen)

  13. Autor Sebastian Rass
    am 02. September 2016
    13.

    Liebe Frau Hirschbeck!
    Sie sprechen Regensburg an. Es ist ja keine Lösung, Leute in der kalten Kirche wohnen zu lassen. Es geht ja um Kirchenasyl, das vom Staat respektiert wird, wenn auch nicht gerne.
    Ich hatte bei mir im Pfarrhof einen "geduldeten" ein Vierteljahr wohnen lassen und letztmals eine Familie mit 3 Kindern vor der Abschiebung bewahrt. Gut, daß es diese Rechtslage gibt.
    Die Integration ist unser Problem: Die Familie mit mden 3 Kindern hat sich sofort nützlich gemacht, vom Rasenmähen bis zum Schafe füttern. Das hochbegabte Mädchen durfte bei mir stundenlang Klavier spielen...
    Nach wie vor bin ich der Meinung, Frau Merkel nimmt die Kirchen nicht ernst. Statt Massenquartier und Schläger als Aufseher - das macht aggressiv - aufteilen auf die Gemeinden, die die Kraft haben, eine Familie zu integrieren.
    Lieben Dank für Ihre Stellungnahme
    P. Sebastian Raß

  14. Autor Sebastian Rass
    am 02. September 2016
    14.

    Liebe Frau Rosi Mörsch!
    Köstlich, wie Sie das formulieren.
    Ich bin nicht in der Versenkung verschwunden, ich hab Ihre Kommentare gelesen, war aber zu dumm zu antworten. Ich bin ein alter Pfarrer und nicht mehr so fit am Computer. Jetzt klappt es:
    1 Familie pro Pfarrei ist zumutbar und vom Papst gefordert. Es gibt allein in Bayern 8.000 Pfarreien, in Deutschland sicher über 50.000 und dann auch die evangelischen und die Freikirchen.
    Eine tote Pfarrei blüht auf, wenn das Evangelium gelebt wird, d.h. auch die Caritas funktioniert.
    Die Reichtümer sind meist nicht beweglich, aber Räume sind vorhanden. Bei uns steht sogar der Pfarrhof leer (ich bin nicht mehr Pfarrer, dafür schon zu alt). Unsere 50 jugendlichen Flüchtlinge werden vom Staat finanziert (Lehrer, Betreuer, Ausbilder) Die ersten sind bereits integriert und zahlen Steuern. So soll es doch sein.
    Ich selber hatte als Pfarrer einen"Geduldeten" ein Vierteljahr bei mir wohnen auf meine Kosten, ebenso eine Flüchtlingsfamilie im Kirchenasyl um sie vor der Abschiebung zu bewahren.
    Liebe Grüße
    P. Sebastian Raß

  15. Autor Sebastian Rass
    am 02. September 2016
    15.

    Lieber Herr Körner!
    Ihr Gedanke schmerzt ein wenig. Früher haben die Missionare versucht, die Moslems zu bekehren und dabei ihr Leben gelassen.
    Jetzt schickt uns der liebe Gott die Moslems ins Land, aber nicht, um sie zu bekehren, sondern daß sie Christen erleben. Aber dea schaut es bitter böse aus.Ein moslemischer Journalist sagte: Ich bin 3 Jahre im Land, aber noch keinem Christen begegnet.
    Rede nicht von Deinem Glauben, aber lebe so, daß man Dich danach fragt (Chiara Lubich). Wenn Caritas praktiziert wird, kommt unweigerlich die Frage: Warum macht ihr das?
    Der evangelistische Eifer, möglichst alle zu taufen, ist eher bei den Freikirchen zu finden, ist uns zuwider.
    Ich habe meinen Radiovortrag:"Warum wir uns vor den Moslems nicht fürchten müssen" vorher mit unseren Moslems besprochen und fast bei allen Zustimmung gefunden. Wenn wir Mohammed mit Jesus vergleichen, schneidet Mohammed schlecht ab .
    Glauben Sie mir: Uns steht noch was bevor.
    Ein Imam in Hamburg sagte: In 40 Jahren stellen wir den Bundeskanzler.
    Liebe Grüße
    P. Sebastian Raß

  16. Autor Klaus Fink
    am 02. September 2016
    16.

    Herr Rass, zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Reaktion und die ausführlichen - wenn auch etwas verspäteten - obigen Kommentare. Vieles ist nachvollziehbar und es gebührt Ihnen und vielen weiteren Christen in der Kirche Dank für Ihren selbstlosen Einsatz für die vielfach durch den Krieg traumatisierte Flüchtlinge. Das kann und sollte man nicht in Abrede stellen. Aber Ihre obige Aussage " Glauben Sie mir: Uns steht noch was bevor. Ein Imam in Hamburg sagte: In 40 Jahren stellen wir den Bundeskanzler" ist für mich der springende Punkt. Wenn wir IMMER MEHR islamgeprägte Flüchtlinge aufnehmen, wird es tatsächlich in nicht allzu ferner Zukunft dazu kommen, dass wir nicht mehr Herr im eigenen Haus sind sondern zu randbildenden Gästen werden. Und die Kirchen - ob katholisch oder evangelisch - unterstützen dies massiv. Vermutlich wegen den "Silberlingen", aber das kann ich nicht abschließend sicher beurteilen. Einfach traurig, dass einem neben der "vernebelten" Kanzlerin auch die eigenen christlichen Kirchen in den Rücken fallen. Aber ich bin mir sicher, dass es den Kirchen weiterhin mehr schaden als nützen wird. Weil das Volk nun mal der Souverän ist und bleibt.

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