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Abstimmungszeit beendet
Autor Burkhard Amberg am 20. August 2015
2780 Leser · 2 Kommentare

Gesundheit

Wohnheime Pflegestufe 0 Hirnverletzte

es werden dringend Wohnheime / Wohnalternativen für Hirnverletzte mit Pflegestufe 0 benötigt. Diese Menschen sind körperlich fit aber können Ihren Alltag nicht planen, und haben oft Verhaltensstörungen und keine Einsicht in die Behinderung.(Demenz ähnlich, aber Jung!)
Entweder gibt es Heime für stark pfegebedürftige Hirnverletzte mit hoher Pflegestufe, Heime für psychisch Behinderte, Heime für Körperbehinderte und für geistig Behinderte.
Problem alle diese Heime passen nicht zu diesen Hirnverletzten mit Frontalhirnsyndrom und HOPS.
Oft kommen noch junge Menschen ins Altersheim.
Das kann es nicht sein.
Ich wünsche mir hier für unsere Region (Untermain) eine geeignete Versorgung.
Zweiter Punkt:
Ich wünsche mir entlastende fachliche und betreuende Hilfe in meiner Situation als Betreuer und Familienagehöriger.
Wichtig wäre dabei neben der entlastenden Betreuung, eine Zukunftsplanung und Durchführung, wobei der Behinderte mitgenommen werden muss.
Hat die Bundesregierung diese Probleme erkannt und wird gehandelt werden um Leid zu verhindern?

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Gabriele Klein
    am 29. August 2015
    1.

    Gebe Ihnen vollkommen Recht. Da fehlt viel. Leider waren und sind wir nach wie vor kein behinderten freundliches Land, obwohl es jeden Treffen kann. Es kann nicht sein, Gruppen von Menschen zusammenzupferchen, die nicht passen. Würde man das bei Tieren so machen und eine Sammelunterkunft für Katzen Hunde Reptilien und Kanarienvögel bauen stünde einem der Tierschutz ins Haus. Die Bibel verbietet es bereits Tiere die nicht passen zusammenzuspannen. Das sollte auch beim Menschen gelten. Ich erlebte das hautnah,als ich einen alten Menschen im Altenheim besuchte. Da werden alte Menschen, die geistig noch völlig fit sind zusammen mit Dementen "aktiviert" die sie dann ungebeten einfach im Zimmer heimsuchen oder ihnen beim Abendbrot ihre Tellersülze ins Gesicht klatschen....... Da lob ich mir die alten Zeiten, ohne diese seltsamen Wohngemeinschaften und Aktivitäten...... Jeder hatte sein Stübchen in dem er seinen Lebensabend verbrachte und war von derart ungebetenen Gästen verschont......Demente können nichts dafür, doch kann es nicht angehen dass dies einem Alten, geistig regen Menschen einfach übergebürdet wird ob er will oder nicht.. Ferner braucht ein Dementer keine normalen alten Menschen im Umfeld, es genügen normale Betreuer.. Gleichfalls kann nicht angehen, dass im Sinne Alt trifft Jung Demente kleine Kinder beim Spiel beobachten wie die Fische im Aquarium..... Ein Kind versteht dies nicht und will sich auch frei von starren komischen Blicken bewegen dürfen. ........ Für Demente die was beobachten wollen reicht ein Vogelkäfig, Aquarium, oder PC mit Bildschirmschoner sowie ehrenamtliche Betreuer die sich ihrer fachgerecht annehmen

  2. Autor Burkhard Amberg
    am 19. Dezember 2015
    2.

    in meinem Beitrag plädiere ich für bessere Hilfsangebote für einen Familienangehörigen mit dem schwierigen Krankheitsbild einer Hirnverletzung mit Hirnsubstanzverlust und Frontalhirnsyndrom.

    Als überaus wichtig erachte ich die Integration Hirnverletzter in den Alltag unserer Gesellschaft, unabhängig davon ob Betroffene Zuhause oder in einem Heim wohnen.

    Der Kommentar vom 29. August 2015 hat nichts mit meinem Beitrag zu tun.
    Möglicherweise habe ich mich darin missverständlich ausgedrückt.

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