Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Erich Neumann am 28. Juni 2016
2272 Leser · 7 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Zu Umwelt- und Gesundheitsgefahren ...

Grüß Sie Gott, Frau Bundeskanzlerin,

... ist Ihr Handeln erforderlich, denn da gibt es – auch neben dem VW-Abgasskandal, Monsanto & Co. – noch ganz Anderes!
2008, als eine Million noch sehr viel Geld und wir noch nicht über die Finanzkrise auf Milliarden konditioniert waren, erschien dieser Artikel https://phinau.de/jf-archiv/archiv08/200846110733.htm in der Jungen Freiheit, , welche den Finger in eine ansonsten unbeachtet bleibende Wunden legte.
Was bitte ist seither geschehen, außer dass wir uns haben aufhetzen lassen, dass die Griechen angeblich Milliarden verschwendet hätten, welche jedoch im Moloch der Banken, Finanzindustrie, Großkapitalisten, etc. verschwanden.
Wann also machen wir uns daran, die hier im Lande, für das Versenken von Milliarden und die dennoch weiter bestehenden Gefahren für Menschenleben und Umwelt zur Rechenschaft zu ziehen und diese Missstände zu beenden?
Zusammen mit www.facebook.com/pages/Gesundheits-und-Umweltgefahren-bei..., der reinen non-profit Initiative zur Selbsthilfe, die sich mit den, für Betroffene, Geschädigte und Opfer dort Eintretenden gegen die Gesundheits- und Umweltgefahren nach Verkauf militärischer Liegenschaften wendet, welche aufgrund deren unzureichender Sanierung trotz geflossener und versickerter EU-Konversionsmittel in Milliardenhöhe bestehen!

Kommentare (7)Schließen

  1. Autor Erich Neumann
    am 28. Juni 2016
    1.

    Welches Aktenverständnis hat Hannelore Kraft?
    Öffentlich ruchbar wurde, dass sie sich weigert, dem Untersuchungsausschuss zu den Vorgängen in der Kölner Sylvesternacht 2015 interne Unterlagen vorzulegen.
    Wie die Kölnische Rundschau berichtet, scheint die Opposition der Darstellung keinen Glauben zu schenken, dass die Ministerpräsidentin von NRW erst am Nachmittag des 04. Januar 2016 von den Ereignissen Kenntnis erlangt haben will. Dies umso mehr, als von der Staatskanzlei offensichtlich versucht wird, eine dahingehende Aufklärung zu verhindern. In einem Brief an den Ausschussvorsitzenden beschwert sich die CDU-Obfrau Ina Scharrenbach, dass wichtige interne Unterlagen unter Verschluss gehalten würden. Dabei handelt es sich um Akten zur Mailkommunikation der Ministerpräsidentin, des Innenministers und des Regierungssprechers sowie zahlreiche Vermerke, Besprechungsprotokolle, handschriftliche Aufzeichnungen und Nachweise über Telefonverbindungen.
    Die Staatskanzlei versucht den Verschluss der Akten damit zu begründen, dass eine Offenlegung “die Funktionsfähigkeit der Regierung“ beschränken würde und begeht damit Ideenklau bei Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der im Zusammenhang mit Absage des Fußballländerspieles in Hannover im November 2015 wegen Terrorgefahren äußerte, dass “… ein Teil dieser Antworten die Bevölkerung verunsichern würde. …“!
    Ein gutes haben diese seltsamen Einschätzungen: Politiker werden nunmehr von ihresgleichen auf das gleiche Niveau des Unverständnisses herabgewürdigt, als dies für die Bevölkerung bislang nur galt.
    Der Öffentlichkeit hingegen völlig verborgen blieb – zumindest bislang (noch) – dass die NRW-Landesmutter, welche sich so gerne als vermeintlich pragmatisch zupackend gibt, an sich ein indiskutables Aktenverständnis hat.
    Lt. Staatskanzlei liegen zu diversen Grundstückstransaktionen um ehemalige militärische Liegenschaften keine, dazu zwingend erforderlichen Erlaubnisurkunden bei den Akten.
    Auf welcher Basis dennoch gehandelt wurde, bleibt trotz mehrfacher Nachfrage ohne Antwort und erschwert damit die Beendigung, aufklärende Aufarbeitung und Regressdurchsetzung zu latenten Gesundheits- und Umweltgefahren.

  2. Autor Erich Neumann
    am 28. Juni 2016
    2.

    Bärbel Höhn, MdB, die Vorzeigefrau schlechthin von Bündnis 90/Die Grünen wurde am 18. Oktober 1999 lt. Pressemitteilung des NABU über gravierende Umwelt- und Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung am Detmolder Schießstand Hakedahl informiert: “NABU besorgt um Rüstungsaltlasten in NRW - Die Erblast mit der Altlast
    Der NABU Landesfachausschuss Energie-Abfall-Chemie in Nordrhein-Westfalen (Naturschutzbund Deutschland) ist besorgt, dass die Sanierung von Rüstungsaltlasten in NRW nicht ordnungsgemäß erfolgt und hier Langzeitrisiken für Boden und Grundwasser schlummern. In einem Brief an die NRW-Umweltministerin bittet Dr. Wulf Nägel, Vorsitzender NABU-Landesfachausschuss, deshalb um die Beantwortung von acht Fragen, die die Situation der Rüstungsaltlasten klarstellen soll.
    Anlass waren Unregelmäßigkeiten und Verstöße auf zwei ehemaligen Schießplätzen im Kreis Lippe. Auf dem Schießplatz Detmold-Hakedahl, der bis 1994 von Niederländischen Truppen genutzt wurde, ließ der NABU Untersuchungen der Bodenbelastungen durch einen Sachverständigen durchführen. Das Gutachten wies hohe Konzentrationen der Schwermetalle Blei, Kupfer und Antimon nach. Sorge bereitet dem NABU die Tatsache, dass seit Mitte 1999 das Gelände als Reitplatz genutzt wird und dem Pächter erlaubt wurde, Munitionsreste selbst auszusieben. Eine Fortsetzung der "offenen Aussiebung" durch eine Entsorgungsfirma konnte mit Unterstützung des NABU vom Staatlichen Amt für Arbeitsschutz Detmold in letzter Minute gestoppt werden. Da der Pächter nicht über das Risiko in Kenntnis gesetzt wurde, besteht ein klarer Verstoß gegen Arbeitsschutzbestimmungen. Die Leistungen sollten mit 50.000 DM auf den späteren Kaufpreis angerechnet werden.
    Beim ehemaligen Schießstand im Naturschutzgebiet Hiddesser Bent (Kreis Lippe) ermittelte der Gutachter ebenfalls hohe Kupfer-, Blei- und Antimonwerte, die nahelegen, dass auch hier keine sachgemäße Sanierung erfolgte.
    Obwohl nach Aussage der Kreisverwaltung eine Räumung der Geschossreste durch den Kampfmittelräumdienst erfolgte, kommt das Gutachten zum Schluss, dass dort noch 70 bis 100 Tonnen Munitionsreste lagern.
    Welche Faktoren spiel(t)en eine Rolle, dass diese Thematik dennoch im Sande verlief, obwohl sie bundesweit auch an anderen Militärstandorten besteht? ,

  3. Autor Erich Neumann
    am 28. Juni 2016
    3.

    Eine neue Dimension und beste Möglichkeit zur öffentlichen Wahrnehmung ist nun über das Engagement von Til Schweiger erreicht und dies womöglich ganz nah auch vor Ihrer Haustüre!
    Man sollte sein Augenmerk hier bei diesem Projekt der Rommel Kaserne / Osterode einmal mehr auf diese Punkte legen und damit den Bogen weiter spannen, um exakt auf den Kernpunkt zu kommen, vor dem offensichtlich nicht einmal der Kontakt zu Vizekanzler Sigmar Gabriel wirklich schützt!
    www.express.de/promi-show/trotz-des-engagements-til-schwe... Trotz diesem positiven Engagement macht vor Til Schweiger der Staat selbst nicht halt, denn unter Umständen kommen noch weitere Probleme auf den Schauspieler und das Land zu, denn: durfte aufgrund der Verträge Deutschlands und Mitglied der NATO die Kaserne überhaupt verkauft werden? Im Weiteren, wie sieht es denn auf dem Gelände mit den dennoch bestehenden und von Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, eingeräumten Kontaminationen aus?

  4. Autor Felizitas Stückemann
    am 13. Juli 2016
    4.

    Zu Komm.1+2 stimme ich Ihrer Aufmerksamkeit voll zu und
    kann über solche Skandale, Kraft und Höhn nur den Kopf
    schütteln.
    Komm.3: Til Schweiger ist nur Schauspieler (von mir übrigens
    nicht bevorzugt gesehen). Er muss selbst wissen, was er tut,
    wenn er sich zu weit aus dem Fenster legt.
    Politisch gesehen sollte in NRW bald einmal wieder
    Christian Lindner mit dabei sein !

  5. Autor Erich Neumann
    Kommentar zu Kommentar 4 am 13. Juli 2016
    5.

    Nein, Felizitas Stückemann. Einfach vor dem kommentieren lesen und die Fakten beachten, nicht persönliche Wertungen in den Vordergrund und über das Thema selbst stellen. Til Schweiger ist aufgrund seines VIP-Status ein gewichtiger Faktor die erforderliche breite öffentliche Wahrnehmung zu erlangen. Und Christian "Bambi" Lindner, ach ja der schweigt eben auch nur!

  6. Autor Felizitas Stückemann
    am 17. Juli 2016
    6.

    ... Dann noch einmal zu Schweiger: Meine Wahrnehmung
    erlangt er nicht, weil ich seine Nasalen akustisch nicht vertragen kann. Deshalb kann ich da leider auch nicht zuhören. Und Lindner mit Bambi zu bezeichnen ist nicht
    zu akzeptieren: Sein Programm kennen Sie wohl nicht !
    Wenn Sie schon persönliche Wertungen nicht in den Vordergrund gestellt wissen wollen, sollten Sie das
    auch für sich gelten lassen. Gel ? "ach ja "! Komm.Ende.

  7. Autor Erich Neumann
    Kommentar zu Kommentar 6 am 18. Juli 2016
    7.

    Eigentlich geht es hier um Themen, also Inhalte und nicht nachpubertäre Promieinstufungen. Bambi ist nun mal der Spitzname von Christian Lindner und ich habe sein Schweigen kritisieet nicht sein Programm, welches allerdings, wenn Sie mich schon fragen, auch keines ist, da er wie die FDP gar keines haben!

  8. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.