Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Herbert Schliffka

  • Land
    Deutschland
  • Bundesland
    Baden-Württemberg
  • Stadt
    Achberg
  • Beschreibung

    Diplom Sozialwissenschaftler
    Ab 1972 engagiert in freien Initiativen,
    die sich an Projekten zur Gestaltung
    des gesellschaftlichen Organismus beteiligen.
    Die verschiedenen Lebensvorgänge in den gesellschaftlichen Funktionssystemen (Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik, Wirtschaft, das Geld- und Bankensystem usw.)
    und in ihren organisierten Zusammenhängen (Organisationen, Unternehmen usw.)
    sollen sich zukünftig mit richtigem Verständnis bewusst an den unterschiedlichen Idealen
    der Freiheit, Demokratie und Solidarität
    in einer solchen Weise orientieren können, die es rechtfertigen,
    von einem „3. Weg“, wie er z.B. im Prager Frühling versucht wurde, zu sprechen.
    Auf diesem Weg streben viele zivilgesellschaftlichen Projekte
    das Ziel einer zukünftigen Gesellschaft an,
    in der das Zusammenleben der Menschen
    weder durch eine absolute Staatsmacht diktatorisch beherrscht,
    noch durch die Macht des Geldes und des Privateigentums fremdbestimmt wird.
    Beide Mächte -
    von denen die eine im diktatorischen Staats-„Kommunismus“ des „Ostblocks“ geherrscht hat und die andere im westlichen Privat-Kapitalismus immer noch herrscht -
    erzeugen durch äußere Gewalt eine Ungleichheit, durch die die Freiheit von zu vielen Menschen, sowie die Demokratie und Solidarität behindert oder sogar verhindert wird.
    Diese Ungleichheit entsteht nicht durch die natürlichen, ganz unterschiedlichen individuellen Fähigkeiten der Menschen, die ihre Fähigkeiten in Freiheit entwickeln und in freien Initiativen zum Wohl der Allgemeinheit ausleben wollen,
    sondern sie wird entweder durch die Ideologie einer gleichgeschalteten Partei und die von ihr beherrschte Staatsgewalt oder aber durch die Rechtsform des Privateigentums, wenn dieses
    in der Produktionssphäre der Wirtschaft zur beherrschenden Macht wird, also durch die Gesetzgebung erzeugt.
    Zwischen diesen beiden gesellschaftlichen Gewaltformen
    geht der Weg der Freiheit.
    Die Freiheit der Fähigkeiten und der Initiative,
    die zur Realisierung im politischen System
    der direkten dreistufigen Gesetzgebung durch das Volk bedarf,
    durch die es dann die parlamentarische Gesetzgebung jederzeit korrigieren kann,
    und die im Weltwirtschaftssystem der weltweiten Solidarität bedarf.
    Denn in dem sich globalisierenden Wirtschaftsleben, kann sich wahrscheinlich kaum noch ein Mensch selbst versorgen, sondern fast jeder Verbraucher wird durch die weltweit gemeinsame Produktion dann fremdversorgt, wenn er mit einen Einkommen die erzeugten Waren nachfragen kann.
    Also jeder Mensch, der in Würde leben will, benötigt – unabhängig von dem, was immer er zu leisten vermag - ein Einkommen.
    Einkommen müssen also sozial gerecht verteilt sein, wenn Solidarität sich verwirklicht soll.
    Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein 1. Schritt in diese Richtung.

    Ab 1979 war ich beteiligt an der Gründung der Grünen Partei in Düsseldorf
    Seit 1983 beteiligt an Initiativen für die dreistufige Volksgesetzgebung
    1987 Mitbegründer des „Omnibus für Direkte Demokratie“.
    Seit 1996 Mitglied bei „Mehr Demokratie“
    Seit 2002 der Versuch, eine Initiative zur „Offensive für Arbeit, soziale Sicherheit und Bildung“ (eine „demokratische und soziale Offensive“) in Gang zu bringen.
    Seit 2005 beteiligt an der Bewegung für das bedingungslose Grundeinkommen.
    Sowie Mitglied von Attac
    Seit September 2009 der Versuch,
    einen Beitrag zur Überwindung der gegenwärtigen
    und Vermeidung der nächsten Finanzkrise zu leisten.
    Ein 1. Schritt dazu siehe:
    http://direktzu.de/kanzlerin/messages/23126

    Zur Zeit:
    Vorstandsmitglied im Internationalen Kulturzentrum Achberg und der
    IG Eurovision, der Initiativ Gesellschaft zur Förderung
    der europäischen Integration durch neue Ideen
    und demokratische Projekte:
    http://www.ig-eurovision.net/

Beiträge

Platz Titel Leser Datum
1

Petitionsinhalt als Lösungsbeitrag zu... Auf Bundeskanzlerin zum Thema Wirtschaft

14416 04.12.2009

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