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Beantwortet
Autor Frank Rösner am 18. August 2009
14012 Leser · 69 Stimmen (-8 / +61)

Sichere Lebensmittel

Jod im Jodsalz ist krebserregend - Logo "Ohne künstliche Jodzusätze" notwendig

Sehr verehrte Frau Ministerin Aigner!

Vorbemerkung:

Kürzlich haben Sie zur Erleichterung gesundheitsbewusster Verbraucher das Logo „Ohne Gentechnik“ vorgestellt. Damit wird sicher gestellt, dass Verbraucher, welche die nicht auszuschließenden zukünftigen Risiken durch die Gentechnik für sich und ihre Familie nicht eingehen wollen, dies auch nicht tun müssen. Denn das Logo zeigt ihnen, welche Lebensmittel für sie in Punkto Gentechnik risikofrei sind.
Hier ist also zur Vermeidung möglicher zukünftiger Gesundheitsschäden im Interesse der Verbraucher gehandelt worden.

Sachverhalt:

Mir liegt die Information vor, dass Sie vor einigen Monaten von Betroffenen darüber informiert wurden, dass die seit über 20 Jahren in Deutschland praktizierte Jodierung bzw. Zwangsmedikation der Lebens- und Futtermittel schwere und chronische Erkrankungen auslöst, z.B. die ausschließlich jodinduzierte Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die seit Beginn der Jodierung zu über 10 Millionen Betroffenen in Deutschland geführt hat.
Dazu kommen Kinder mit der jodinduzierten angeborenen Unterfunktion, dem sogenannten „Wolff-Chaikoff-Effekt“ zur Welt, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft über die „normale Ernährung“ viel zu viel Jod aufnehmen müssen, so dass die frühkindliche Schilddrüse durch den Jodüberschuss im Mutterleib eine Unterfunktion entwickelt. Da werden Erinnerungen an Contergan geweckt.
Ich vermute auch, dass die zunehmende Hyperaktivität bei Kindern in Zusammenhang mit der Überjodierung steht.

Schließlich ist Jod krebserregend, was zwei deutsche Ernährungswissenschaftler bereits 1987 in einem Forschungsbericht nachgewiesen haben, der auch den deutschen Gesundheitsbehörden zugänglich war.
Nun kommt aus Amerika die Nachricht der Kanzerogenität des Jodes, eine Meldung, die von Deutschland aus schon vor 22 Jahren international hätte verbreitet werden müssen.
Diese und viele weitere Informationen finden Sie übrigens auf meinem Weblog unter http://jod-info.blog.de. Außerdem empfehle ich Ihnen die Seite http://www.jod-kritik.de.

Die jodinduzierten Gesundheitsschäden haben in Deutschland inzwischen zu 33% Schilddrüsenerkrankungen geführt, die wiederum Milliarden Ausgaben im Gesundheitssektor zur Folge haben. Und die Zahl der Jodkranken steigt, weil weiter jodiert und nicht vor den Jodgefahren gewarnt wird. Nicht von ungefähr sind Schilddrüsentherapeutika die am häufigsten verschriebenen Medikamente.

Meine Frage:

Warum werden die Verbraucher, im Gegensatz zu dem vorbeugenden Warnhinweis „Ohne Gentechnik“, nicht auch auf die bereits entstandenen jodinduzierten Gesundheitsschäden hingewiesen und - zur Vermeidung weiterer Jodschäden - vor ihnen gewarnt durch ein Logo „Ohne künstliche Jodzusätze“?

Ergänzender Hinweis zur Frage:

Im Interesse eines glaubwürdigen Verbraucherschutzes muss aber nicht nur vor zukünftigen Gesundheitsgefahren gewarnt werden, sondern in erster Linie natürlich vor den bereits bekannten, eingetretenen Gesundheitsschäden.
Aus diesem Grunde hat das Logo „Ohne künstliche Jodzusätze“ unbedingt Vorrang vor jedem anderen Warnhinweis, um die sichere - nicht nur wahrscheinliche - Gesundheitsschädigung durch künstliche Jodzusätze zu beenden und zu verhindern.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

+53

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Antwort
von Ilse Aigner am 07. September 2009
Ilse Aigner

Sehr geehrter Herr Rösner,

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Fragen im Zusammenhang mit dem Thema Jod in Lebens- und Futtermitteln.

Mein Ministerium erhält immer wieder Anfragen und Beschwerden von Bürgern und verschiedenen jodkritischen Gruppen, die die Maßnahmen der Bundesregierung zur Jodprophylaxe kritisieren. Gefordert werden dann im wesentlichen nicht nur "Warnhinweise" durch ein Logo oder andere Zeichen, sondern auch ein Verbot der Jodierung von Speisesalz sowie der Jodergänzung von Futtermitteln in Deutschland.

Allerdings ist es nun so, dass u.a. auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin auf Anforderung meines Ministeriums eine detaillierte Stellungnahme zu dieser Thematik abgegeben hat. Unter Berücksichtigung neuerer wissenschaftlicher Studien und Daten kommt das BfR darin zu dem Ergebnis, dass sich weder durch die Verwendung von Jodsalz noch durch den Verzehr jodhaltiger tierischer Lebensmittel das Risiko erhöht, dass sich eine bestehende Schilddrüsenerkrankung verschlimmert oder irgendwelche Folgeerkrankungen ausgelöst würden. Auch andere nationale und internationale Institutionen vertreten zur Frage der Jodprophylaxe diese Auffassung. Sehr geehrter Herr Rösner, mir ist bekannt, dass Sie Ihre Fragen kürzlich auch direkt an Frau Bundeskanzlerin Merkel gerichtet hatten. Auch ich schließe mich der dort erfolgten Beantwortung Ihrer Fagen an.

Mit freundlichen Grüßen