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Beantwortet
Autor peter winter am 12. Mai 2010
6046 Leser · 75 Stimmen (-4 / +71)

Sonstiges

Kindesmißbrauch in der Gesellschaft

Sehr geehrter Herr Lammert ,
ich kann diese hetz jagt , der zeit gegen die kirchen allgemein , der medien nicht verstehen .
da grade die medien schon lange um grade dieses problem wissen und nichts da gegen getan , oder es zum tehma , gemacht haben .
meine meinung dazu ist klar jeder der in verantwortlichen positionen davon gewußt , bzw. weiß , ist von dieser gesselschaft zur rechenschaft zu ziehen .
aber dies ist nicht nur sache der verantwortlichen sondern der ganzen gesselschaft .
und es sollte keiner sagen ich habe davon nichts gewußt ,
dafür sind wir deutschen ja bekannt ,
sonder hier ist jeder gefragt .
nun meine frage :
Warum haben die politischen Partein vor der Wahrheit die Augen verschlossen , da sie ja auch eingentlich , wie ein groß teil der Bevölkerung , um diese Probleme gewußt haben ?

Mit freundlichen Grüßen
Peter Winter

+67

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Antwort
aus dem Bundestag am 30. Juni 2010
Bundestagspräsident

Sehr geehrter Herr Winter,

das Ausmaß der Missbrauchsvorfälle, die sich in den vergangenen Jahrzehnten offenbar in kirchlichen wie auch privaten pädagogischen Einrichtungen ereignet haben, hat den Bundestagspräsidenten und sicherlich die meisten anderen Bundestagsabgeordneten bestürzt und überrascht. Erst heute haben viele der Betroffenen ihr Schweigen gebrochen. Es erscheint insofern fraglich, ob – wie Sie schreiben – ein Großteil der Bevölkerung oder die politischen Parteien darüber vorab Bescheid wissen konnten.

Gleichwohl merken Sie zu Recht an, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, gegen Kindesmissbrauch stärker und wirksamer vorzugehen. Wie dies erreicht werden kann, darüber berät unter anderem der von der Bundesregierung einberufene Runde Tisch, an dem auch Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen teilnehmen. Hier noch der Hinweis auf zwei unserer früheren Antworten bei direktzu:

http://www.direktzu.de/bundestagspraesident/messages/2538...

http://www.direktzu.de/bundestagspraesident/messages/2535...

Mit freundlichen Grüßen
Abteilung Presse und Kommunikation