Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Detlef Zelinski am 16. Mai 2011
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Sonstiges

Alte Technologien zu neuen Preisen - 110 KV gehören in die Erde

Sehr geehrter Herr Platzeck,

mir ist aufgefallen, daß Sie sehr oft mit falschen und unvollständigen Informationen in den Medien zum Thema Leitungsausbau sich äußern.

Es ist wahr, daß die 110 KV Trassen (Hochspannung) seit zig Jahren in anderen Ländern unter die Erde verbannt werden, um das Landschaftsbild und vieles andere mehr zu erhalten.

Wann werden Sie sich dazu positionieren nicht nur nach den Vorstellungen der Energiekonzerne, sondern zum Wohle Ihres Landes Entscheidungen zu fällen?

Sie sind Volksvertreter und als solche sollten Sie auch Flagge zeigen.

Nun - wann werden Sie sich als solches präsentieren und mit den Bürgern unseres Landes, statt an den Profit der Energiekonzerne zu denken, für den Erhalt und Fortbestand unserer Umwelt und unseres Eigentums einstehen und in diesem Sinne entscheiden?

Im Land Brandenburg werden wir alles dafür tun, daß 110 KV Leitungen nicht mehr als Mastenwald zu Tage tritt, sondern zeitgemäß unter die Erde verbannt wird.

MfG
D. Zelinski

+72

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