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Autor Lydia B. am 20. Oktober 2007
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Bildung

Effizientes Lesen

Sehr geehrter Herr Platzeck,

in den letzten Monaten habe ich immer wieder von Seminaren gehört und gelesen, in denen man eine Technik erlernen kann mit der man schneller und effizeinter lesen lernen kann. Dabei wird einem beigebracht nichtmehr die einzelnen Worte zu lesen und nicht mehr mit den Augen in den Zeilen immer wieder zurück zuspringen, sondern ganze Wortgruppen zu erkennen.
Dabei habe ich mich immerwieder gefragt, wieso solch eine Schnelllesetechnik in unseren Oberschulen nicht zum Lehrprogramm gehört. Schließlich ist es für Schule, Studium und Beruf sehr wichtig in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Informationen aus Büchern und anderen Texten/Quellen herausfiltern zu können.
Ich selbst habe das Problem, dass ich ein sehr langsamer Leser bin und deswegen Schwierigkeiten habe, den Literaturempfehlungen im Studium nachzukommen und generell es nicht schaffe Fachliteratur im größerem Umfang zu bewältigen.
Auch in der Schule war mein Lesetempo ein Nachteil beim Lesen von Pflichtliteratur im Deutschunterricht oder bei Klausuren, bei denen ich viel Zeit opfern musste um die Texte und Quellen zu lesen. Vor diesem Problem stand ich in der Schule nicht alleine. Viele Mitschüler mussten sich durch Bücher quälen, da durch das langsame Lesetempo das Lesen keinen Spaß bereitete.
In den Grundschulen wird viel Zeit und Energie darauf verwendet den Kindern das Lesen beizubringen. Wieso wird also kein Wert darauf gelegt, den Schülern in der Oberschule beizubringen ihre Lesetechnik zu modifizieren, um Texte effiezienter zu lesen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen

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