Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Dieter Lorenz am 08. Oktober 2009
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Soziales

Glückwünsche

Eines ist nach dieser Wahl wohl allen klar geworden, die SPD so wie sie zur Zeit besteht, hat keine Chance mehr. Sie wird entweder in die Bedeutungslosigkeit absinken oder sie muss sich von Grund auf erneuern. So wie sie jetzt existiert ist sie nur ein Abklatsch der CDU.
Die zwei Millionen Mitglieder die entweder nicht zur Wahl gegangen sind oder eine andere Partei gewählt haben, haben das glaube ich auch erkannt.
Sie sollte sich aber nicht nur personell verändern, sondern auch den Begriff Arbeiterpartei, sollte sie noch einmal gründlich überdenken. Denn von einer Arbeiterpartei ist sie soweit entfernt wie die Sonne von der Erde.
In meinen Augen ist das einzige Gute nach dieser Bundestagswahl, das Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg.
Ich kann nur hoffen das Herr Platzeck sich nicht die Chance entgehen lässt, sich auf ein historisches Ereignis in Deutschland einzulassen. (Schließen wir Berlin einmal aus, denn Berlin hat einen Sonderstatus) Denn ein Rot, Rotes Bündnis, in einem Land wie Brandenburg wäre ein solches Ereignis.
Ein gut funktionierendes Bündnis von Rot, Rot hätte für Deutschland eine Vorbild Funktion, das sich auf alle später statt findenden Wahlen auswirken würde.
Wenn es diesen beiden Parteien in Brandenburg, dann noch gelingen würde die Arbeitslosenquote nur um ein paar Prozent zu senken, könnte ich mir vorstellen das alle anderen Wahlen, ob Land oder Bundestag, ganz anders aus sehen würden.
Das es in Deutschland nie wieder eine Vollbeschäftigung geben wird ist auch klar, aber wie mit der Arbeitslosigkeit umgegangen wird, liegt allein in den Händen der Politiker.
Deshalb wünschte ich mir in Brandenburg das dieses Bündnis zustande kommt, denn dieses Bündnis könnte zeigen das es auch anders geht, als das was jetzt Schwarz, Gelb vorhat.
Auf alle Fälle wünsche ich Herrn Platzeck alles Gute vor allem Gesundheit, damit er zur nächsten Wahl noch einmal kandidieren kann.
Mit freundlichen Gruß aus Baden-Würtenberg ein ehemaliger Brandenburger

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