Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Helga D. am 23. Juli 2007
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Sonstiges

"... in Brandenburg kann ich bald alleine wohnen"

Sehr geehrter Herr Platzek,

das Lied "Brandeburg" von Rainlad Grebe kennen Sie sicherlich.
Das Lied ist meiner Meinung nach so lustig, weil sehr viel Wahrheitsgehalt in diesem Text steckt (auch wenn mit überspitzter Ironie). Ich selbst mag diese Ironie sehr und alche gerne, wenn ich den Song höre. Aber im nachhinein macht es mich immer sehr traurig, wenn ich daran denke, dass ich diesem Land lebe.
Wie empfinden Sie persönlich die Situation in diesem Bundesland? Sind Sie mit Brandenburg zufrieden oder sehen Sie selbst auch viel wahres in dem Liedtext von Rainald Grebe? Wenn ja, können Sie auch darüber lachen oder betrübt es Sie eher?
Besonders kritisch sehe ich die hohe Abwanderung (auch im Lied angesprochen) von Fachkräften - insbesondere junge Leute. Ist diese Abwanderung wirklich so extrem wie es immer behauptet wird oder wird das in den Medien einfach nur dramatisiert? Gibt es Lösungen, um Menschen in der Region zu halten bzw. zu holen?

Zum nachhören hier das Video von Rainald Grebe.

Mit freundlichen Grüßen

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