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Autor Andrea Bleidorn am 12. Juni 2012
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Arbeitsmarkt

Nichtschülerprüfung in Brandenburg

Sehr geehrter Herr Platzeck,

es heißt doch Erzieher/innen werden dringend gesucht! Warum macht man es uns, 18 Teilnehmer einer Maßnahme zur Vorbereitung auf die Nichtschülerprüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin dann so schwer? Wir haben die schriftlichen Prüfungen bestanden und sollten dann 14 mündliche Prüfungen absolvieren, laut Nichtschülerprüfungsverordnung. Über 90 % sind dabei durchgefallen, Existenzen wurden zerstört, Arbeitsverträge, die bereits versprochen waren, konnten nicht wahrgenommen werden. Wir sind völlig verzweifelt, haben wir doch in vielen Praxisbereichen bereits bewiesen, wie gut wir eigentlich sind. Warum müssen wir im Konkurrenzkampf zwischen Oberstufenzentren und freien Bildungsträgern so leiden? Wir haben alle 2 Jahre gekämpft, zusammen mit der TFA Prenzlau GmbH, soll das alles umsonst gewesen sein? Wieso kann man uns nicht praktisch prüfen, wie es an den OSZ üblich ist? Oder nur mit einer mündlichen Prüfung, in der wir eine Arbeit verteitigen? Wieso können unsere Vornoten nicht anerkannt werden? Wieso können wir denn nicht einfach ein drittes Jahr an einem Oberstufenzentrum absolvieren, um dann den Abschluss dort zu erreichen? Fragen Fragen und keine Antworten... bitte helfen Sie uns... 18 Teilnehmer sind völlig verzweifelt! Vielen Dank!

P.S. Viele Leiterinnen der sozialen Einrichtungen verstehen die Durchfallquoten und die Problematik nicht. Sie warten auf uns, denn sie brauchen alle erfahrene Mütter/ Erzieherinnen wie wir es sind.

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