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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Jürgen Friedrich am 20. Juli 2009
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Umwelt und Tierschutz

PRIMA KLIMA

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

hiermit frage ich ganz konkret an: „Wollen Sie durch Förderung einer unkonventionellen PRIMA-KLIMA-Methode Ihren Ruf als ‚Klima-Kanzlerin’ weiter ausbauen?“

Es geht um Meerwasserentsalzung in großem Stil. Unkonventionell; aber dennoch der Natur nachempfunden.

"Meine" Meerwasser-Entsalzung-Alternative unterstützt die natürliche Verdunstung (von der Meeresoberfläche her) mit 'Beregnungsanlagen' an den Küsten großer Trockengebiete (z.B. rund ums Mittelmeer) . Auflandiger Wind besorgt den Transport der so angefeuchteten Luft zum Nulltarif'. Nach natürlicher Temperaturabsenkung kommt es im Landesinneren zur "Gießkanne".

Überschlagsrechnungen - mit ‚Zweck-entfremdeten Schneekanonen’ zum Zerstäuben von Seewasser - führten näherungsweise zu Betriebskosten von unter 5 Cent pro cbm Regen, wo konventionelle Osmose-Technik Frischwasser zu 50 bis 80 Cent liefert.

Meteorologisch ist unumstritten, dass das Wetter rund ums Mittelmeer auch auf D durchschlägt.

Dieses Verfahren ist nicht nur PRIMA-KLIMA-mäßig so etwas wie ein 'Archimedischer Hebel, der die Welt aus den Angeln hebt'. Die gesamte Weltwirtschaft wird profitieren. Landflächen, wo seit 1000en von Jahren niemand mehr wohnte, werden besiedlungsfähig.

Zusätzlich zur erheblich preiswerteren Naturmethode kommt noch der Gewinn an 'meteorologischer Energie'. Beim Verdunsten 'entsteht Verdunstungskälte'. Der Betrag von 678,9 kWh pro Tonne Wasser wird als Kondensationswärme wieder verfügbar - und sorgt nachhaltig für die Reduzierung des täglichen Temperaturgangs.

Hier aktuelle Internet-Zahlen zu laufenden Projekten.(Natürlich nicht nach der Naturmethode, sondern konventionell):

Zitat - Algerien setzt in großem Maßstab auf Meerwasserentsalzung. Alle großen Städte an der Küste sollen in einem bis zum Jahr 2019 anlegten Programm über Meerwasserentsalzungsanlagen mit Trinkwasser versorgt werden. Bisher wurden 13 Anlagen mit Kapazitäten von 50.000 bis 500.000 cbm/Tag ausgeschrieben, bis 2009 sollen sie insgesamt 2,3 Mio. cbm Trinkwasser pro Tag erzeugen. Die Ausschreibung von weiteren 30 Anlagen steht bis 2019 auf dem Programm. Die Gesamtkapazität wird nach Inbetriebnahme dieser Anlagen nochmals auf etwa 5 Mio. cbm/Tag steigen. -- Zitat Ende.

Noch einmal konkret gefragt: „Sehen Sie es (wie ich) wirtschaftlich und politisch und ökologisch als unerlässlich an, dem Klimawandel in etwa so zu begegnen wie hier von mir angedeutet? “

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Friedrich